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Lokalsport
Willicher Stadtderby steigt am Sonntag in der Donkkampfbahn

Kreisliga A. Fußball: Spitzenreiter Borussia Oedt hat in Dülken eine hohe Hürde vor der Brust. St. Hubert, Gellep und SV St. Tönis stehen vor lösbaren Heimaufgaben. Von Werner Fuck

Nach zwei Aufstiegen in Folge steht die Oedter Borussia schon wieder ganz vorne. Das ist ein Hammer und niemand hatte diesbezüglich die Eichberg-Auswahl auf der Rechnung. Nun geht es zum hoch vorgewetteten Dülkener FC, der bisher den Vorschusslorbeeren nicht gerecht wurde. Dies gilt auch für den SC Schiefbahn, von dem nach drei Begegnungen die meisten mehr als erst vier Zähler erwartet hätten. Er muss im Willicher Stadtderby zur Viktoria aus Anrath, die bisher absolut im Soll liegt und der in der heimischen Donkkampfbahn meist schwer beizukommen ist. Nur Kenner der Szene können sich übrigens noch daran erinnern, wann diese beiden Teams zum letzten Mal um Punkte gegeneinander gespielt haben.

Ganz übel sieht es aktuell für den SV Vorst und TSV Bockum aus. Beiden war zwar klar, dass es eine problematische Spielzeit werden könnte, aber das immer noch die Null auf der Habenseite steht, stimmt schon nachdenklich. Und für Sonntag sieht es auch nicht unbedingt danach aus, dass schnelle Hilfe in Sicht wäre. Die Ingenrieth-Auswahl erwartet den starken Aufsteiger VSF Amern II mit vielen ehemaligen Akteuren in seinen Reihen, die für die Schwalmstädter schon mal in der Ersten gespielt haben. Und die Bockumer fahren zum SV St. Tönis. Da könnte dann vielleicht deshalb etwas drin sein, weil das Dünwald-Team neben den vergangenen Sonntag vom Platz geflogenen Benjamin Schmitz, Ricky Singh Grewal und Patrick Kirchenkamp auch den verletzten Fabian Füllenbach nicht zur Verfügung stehen. Bleiben die Punkte aber trotzdem in St. Tönis, sind die fein raus und oben gut im Geschäft.

Der SC Viktoria Krefeld reist nach Kaldenkirchen. Beide haben bisher einmal gewonnen. Wer den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren will, muss die Nase vorn haben. Für Neuling Gellep stehen schon zwei Siege in der Fremde zu Buche. Nach dem Duell der Aufsteiger Mittwoch vor acht Tagen gegen Amern II, welches aber in die Hose ging, soll es nun gegen Waldniel besser gemacht werden. Allerdings hat sich gerade dieser Kontrahent in den bisherigen Partien als ein äußerst unbequemer herauskristallisiert. Die St. Töniser oder Dülkener können ein Lied davon singen. Viel weniger auf die Kette, wie nach den personellen Veränderungen erwartet, bekam bisher Preussen Krefeld. Nun geht es zum Hülser SV, dessen Ambitionen in Amern den ersten Dämpfer bekamen. Nur wer beim Abpfiff einen "Dreier" auf der Habenseite hat, bleibt einiger Maßen dabei. Muss die Claesgens-Auswahl erneut die Punkte quittieren, hängt sie erst einmal da fest, wo sie auf keinen Fall wieder hin wollte, nämlich weit hinten. Die St. Huberter müssen im Heimspiel gegen Rhenania Hinsbeck auf den mit Gelb-Rot vom Platz geflogenen Angreifer Marvin Vogel verzichten. Trotzdem dürfte der zweite Erfolg in der neuen Umgebung möglich sein, weil die Gäste bekanntlich zu Saisonbeginn, auch aus personellen Gründen, oft wie eine Wundertüte daher kommen. Nach und nach kreuzen später dann wieder Spieler auf, die überredet und reaktiviert werden mussten.

Quelle: RP
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