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Lokalsport
Willicher verfehlen Gold knapp

Turnen. Viele Silbermedaillen für Willicher bei den Trampolinmeisterschaften. Von Sven Schalljo

Um die Winzigkeit von 0,08 Punkten - bei einer Gesamtpunktzahl von 388,035 - verfehlte die Willicher Abordunung im Team des Rheinischen Turnerbundes die Goldmedaille bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen am vergangenen Wochenende. Nach Auswertung der technischen Hilfsmittel, die die Sprunghöhe messen, rutschte das Team noch vom Platz an der Sonne ab.

Trotzdem feierten Simon Ramacher, Jonas Merks, Simon Ortmann und Lea Tups damit bereits ihre zweite Silbermedaille am Wochenende und waren entsprechend zufrieden.

Ortmann, Ramacher, Merks und Gastturner Luis Litters vom TV Voerde hatten am Samstag bei den Meisterschaften der Vereinsteams bereits einen sensationellen zweiten Platz gefeiert. Dieser war umso überraschender, als in Leon Kasulke einer der Leistungsträger verletzt ausgefallen war. Lediglich dem Team des SC Cottbus musste sich das Quartett bei hervorragenden Bedingungen in der Halle beutgen. Das gleiche Ergebnis feierte auch Lea Tups als Gastturnerin im Team des TuS Brauweiler. Dabei verpasste auch sie bereits eine mögliche Goldmedaille nur um wenige Zehntelpunkte.

Nicht ganz so erfolgreich waren die Mädchen des DJK VfL Willich. Allerdings erreichten auch Kyona Janssen, Ajana Junker, Finja Eismann und Leoni Franz mit einer starken Leistung als Dritte den Endkampf, kamen hier aber in der Endabrechnung nicht die Medaillen sondern rutschten auf Rang fünf. Das gleiche Ergebnis feierten die jungen Jasmin Mölters und Kira Terwesten, die ebenfalls im Team des TuS Brauweiler antraten und mit der jüngsten Mannschaft ebenfalls eine starke Leistung zeigten.

Am Sonntag stand dann das Finale der Landesturnerverbandsteams an. Im Team des Rheinischen Turnerbundes standen mit Ortmann, Ramacher, Merks, Junker, Eismann, Jansen, sowie Lea Tups und deren erst neunjährige Schwester Hannah gleich acht Willicher oder Willicherinnen. Und sie alle zeigten sehr gute Übungen. Alle kamen ohne Abbruch durch ihre Programme und gleich mehrere Athleten lieferten neue persönliche Bestleistungen beim Saisonhöhepunkt ab.

So schien es am Ende sogar für den Meistertitel zu reichen. Doch die Nachmessung mit elektronischen Hilfsmitteln förderte am Ende einen Rückstand von besagten 0,8 Punkten und den zweiten Platz zu Tage.

Quelle: RP
 
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