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Lokalsport
Wimbledonsieger Melzer schlägt heute für Blau-Weiß Krefeld auf

Bundesliga. Tennis: Die Krefelder könnten sich heute mit einem Sieg beim Tabellendritten Aachen selbst auf den dritten Platz verbessern. Und sollte Mannheim verlieren, wäre vielleicht sogar der zweite Platz drin. Von Oliver Schaulandt

Knapp eine Woche nach der unglücklichen Niederlage beim Rochusclub in Düsseldorf steht für den HTC Blau-Weiß Krefeld schon heute das nächste Spitzenspiel an. Diesmal fährt die Auswahl von Teamchef Olaf Merkel zum unmittelbaren Tabellennachbarn TK Kurhaus Lambertz Aachen. Um 13 Uhr ist dort der erste Aufschlag, und für die Krefelder bietet die Partie die Gelegenheit, sich im besten Fall sogar wieder auf den zweiten Platz in der Tennis-Bundesliga vorzuarbeiten.

Den hat derzeit der Rochusclub inne, mit 8:2 Zählern. Punktgleich dahinter werden die Aachener geführt, Vierter ist der HTC Blau-Weiß mit 7:3 Punkten. Heißt: Mit einem Sieg wäre Krefeld auf jeden Fall an Aachen vorbei. Und sollte Düsseldorf verlieren, würde Krefeld dann sogar auf Platz zwei springen - möglicherweise auch schon, wenn der Rochusclub unentschieden spielt und Blau-Weiß hoch gewinnt. Die Landeshauptstädter spielen in Mannheim, das vor der Saison als Mitfavorit auf den Titel gehandelt wurde, am Anfang der Spielzeit nicht in die Gänge kam und inzwischen wieder zu alter Stärke gefunden hat. Auf der anderen Seite droht dem HTC aber auch, weiter nach hinten zu rutschen. Halle ist punktgleich, hat also in Sachen Tabellenkonstellation die gleichen Voraussetzungen wie Krefeld, empfängt aber den noch unbesiegten Spitzenreiter Gladbacher HTC, zu dem Olaf Merkels Mannen am Sonntag in einer Woche reisen müssen. Zuvor spielen sie noch an diesem Sonntag daheim gegen Rot-Weiß Köln. Die Partie beginnt dann um 11 Uhr, und angesichts der bislang so tollen Saison dürfte es mächtig viel Betrieb im Stadtwald geben - Besucher sollten daher möglichst nicht mit dem Auto anreisen, weil die Parkmöglichkeiten arg eingeschränkt sind.

Doch zuvor steht nun erst einmal das nächste Auswärtsspiel an, und das bereitet Olaf Merkel einige Kopfschmerzen. Denn: Ein Großteil seiner Akteure spielt Turniere (Inigo Cervantes etwa ist in Scheveningen aktiv) oder bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor. Da traf es sich ganz gut, dass Jürgen Melzer in dieser Woche eine Pause eingelegt hat, um seine Schulter zu schonen. Der Österreicher, der einst in Wimbledon den Doppeltitel gewann, hat fest für die Partie am Freitag zugesagt.

Wer sonst noch für die Blau-Weißen aufschlagen wird, stand gestern noch nicht ganz fest. Zum Einsatz werden die spanische "Geheimwaffe" Pablon Galdon und der Niederländer Antal van der Duim zum Einsatz kommen. Der Vierte im Bunde ist der Verlierer der Partie zwischen dem Brasilianer Joao Souza und Paolo Lorenzi (Italien) werden, die gestern beim Challenger-Turnier in Biella (Italien) aufeinander getroffen sind - Lorenzi unterlag.

Quelle: RP
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