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Lokalsport
Wohin geht die Grefrather Reise?

Verbandsliga. Handball: Die Frage will der Aufsteiger bis zum Jahresende beantworten.

Die Turnerschaft dürfte immer noch wehmütig den leichtfertig vergebenen Zählern in Hiesfeld nachtrauern. Zwar liegt diese Partie bereits mehr als einen Monat zurück, allerdings hätte in keinem anderen Auswärtsspiel eine nur ansatzweise normale Form derart mühelos zwei Punkte einbringen können. Mit einem Sieg mehr auf dem Konto stünde die Turnerschaft aktuell nicht auf einem Abstiegsplatz, wobei der vorletzte Rang lediglich auf dem Papier trostlos wirkt.

Grundsätzlich haben sich die Grefrather sehr ordentlich in der Verbandsliga akklimatisiert. Zugegeben, der Auftritt in Kaldenkirchen kann mit keinerlei positiven Worten belegt werden, derlei Lektionen gehören für einen Aufsteiger jedoch dazu. Davon abgesehen unterstrich die Turnerschaft in jeder Begegnung ihre Konkurrenzfähigkeit, erst recht vor dem Hintergrund, dass der Neuling noch auf keinen Vergleich mit einem Konkurrenten unterhalb des neunten Platzes zurückblicken kann. Die existenziellen Duelle stehen demnach noch aus. "In den letzten vier Partien vor dem Jahreswechsel müssen wir uns beweisen. Spätestens danach wissen wir, wohin die Reise in dieser Saison geht", blickt Trainer Markus Knauf voraus. Bevor der Aufsteiger in die bedeutungsvolle Hälfte der Hinrunde startet, steht am Samstag (19.30 Uhr) zunächst die Begegnung bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen auf dem Programm. Und warum sollte die Turnerschaft beim Tabellensechsten nicht für eine Überraschung sorgen können. Die Ansätze gegen den Aufstiegskandidaten aus Lank (27:30) waren am vergangenen Wochenende schon einmal respektabel. "Wenn wir so weitermachen, werden wir bald auch wieder Erfolgserlebnisse in Form von Punkten feiern", ist sich der Übungsleiter sicher.

Mit bislang nur zwei verlorenen Punkten aus den ersten Partien rangiert die zweite Mannschaft der Adler Königshof auf Rang zwei der Tabelle der Verbandsliga. Nach dem souveränen Sieg gegen den LTV Wuppertal Königshof mit viel Selbstvertrauen in die Wochenendaufgabe beim TV Jahn Hiesfeld gehen.

(mcp)
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