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Kempen
Stadt mietet in Kliniken Räume für Flüchtlinge

Kempen. Die Stadt Viersen mietet kurzfristig vom Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen rund 6000 Quadratmeter des St.-Cornelius-Krankenhauses in Dülken an, um dort bis zu 330 Flüchtlinge unterzubringen. Das Mietverhältnis beginnt am 1. Februar und läuft bis Ende 2016. Genutzt werden vorrangig ehemalige Krankenzimmer, aufwendige Umbauten - etwa zur Nutzung des Operationstraktes - sind nicht vorgesehen.

Das AKH Viersen beendet im Januar den Betrieb des St.-Cornelius-Krankenhauses. Die Fachabteilungen werden im Neubau am AKH am Hoserkirchweg in Viersen fortgeführt. Auf Wunsch der Stadt haben die Gremien des AKH der vorübergehenden Vermietung als Flüchtlingsunterkunft zugestimmt. Erster Beigeordneter Dr. Paul Schrömbges sagte dazu: "Mit der Anmietung großer gewerblicher und ähnlicher Objekte und deren Umbau zu Wohnraum will die Stadt die Nutzung von Turn- und Sporthallen möglichst vermeiden und den Mietwohnungsmarkt entlasten."

Die Stadt wird zudem auf dem Klinikgelände des Landschaftsverbandes in Süchteln weitere Räume mieten - zusätzlich zum bestehenden Mietvertrag über den Nordflügel des Hauses 6 auf dem Klinikgelände. Das hatte der Viersener Stadtrat beschlossen. Der neue Vertrag wird am 1. Mai beginnen und - wie der bereits geschlossene Vertrag über den Nordflügel - im November 2030 enden. Durch die Anmietung werden 90 Plätze für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen.

Quelle: RP
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