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Stadt Kempen
Stets am Kunden orientiert

Stadt Kempen: Stets am Kunden orientiert
Firmenchef Martin Alders mit seinem Elektroauto vor der Firmenzentrale an der Arnoldstraße. FOTO: jürgen karsten
Stadt Kempen. Die Firma Alders wird 30 Jahre alt. Einer der größten Kunden ist das Unternehmen Airbus. Zum Sortiment gehören Sachen wie Industrieschalter und Steckverbindungen. Es ist schwer, geeignete Mitarbeiter zu finden. Von Jürgen Karsten

"Wir sind ein Global Player mit festen Wurzeln am heimatlichen Niederrhein", sagt Martin Alders, Firmenchef der "Alders electronic GmbH" mit Sitz in Kempen. 30 Jahre alt wird das im Jahre 1987 von seinen Eltern Ulrich und Beate Alders gegründete Unternehmen, das sich aus kleinsten Anfängen zu einem renommierten Unternehmen entwickelt hat, in dem viel Potenzial steckt und das sich längst nicht nur den deutschen, sondern auch den internationalen Markt erschlossen hat.

In den 1990er Jahren lieferte Alders viel zur Hochfrequenztechnik bei und zum Beispiel jedes Nokia-Handy hatte damals die Steckverbindungen von der Firma aus der Thomasstadt. Heute ist unter anderem das Unternehmen Airbus einer der größten Kunden von Alders. In Flugzeugen, Helikoptern und Satelliten stecken Produkte aus Kempen. Zum Vertriebsportfolio gehören unter anderem Industrieschalter, Joysticks, Steuergriffe, Steckverbinder, Leiterplattenzubehör, Sensoren, Dichtungen, Zähler, Knöpfe und Kabelkonfektionen. Die Kunden kommen nicht nur aus vielen Ländern Europas, sondern auch aus den USA, Südamerika und Südafrika. Unter den Branchen sind die Luftfahrt, Bau- und Landmaschinentechnik, maritime Technik, Medizintechnik, Broadcast und Medientechnik. Das Erfolgsgeheimnis umschreibt Martin Alders, der alerte Chef des Unternehmens, so: "Uns zeichnet eine hohe Kundenorientierung aus. Wir hören unseren Kunden genau zu und erfahren, was sie wann und wie benötigen und stellen uns darauf ein, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern. Wir haben deshalb unser Produktportfolio immer wieder umgestellt und erweitert. Alders ist jetzt bekannt als Problemlöser, hat sich das Vertrauen der Kundschaft erworben und pflegt ein dichtes Netzwerk. Auf Messen präsentiert man sich der internationalen Kundschaft und kommt mit potenziellen Kunden ins Gespräch.

Martin Alders arbeitete nach Informatik- und BWL-Studium erst einmal zwei Jahre zur Probe in dem Unternehmen seines Vaters mit, das im eigenen Haus der Familie gegründet wurde, wobei Keller und Garage mitgenutzt wurden. Im Jahre 1997 zog die Firma in Tönisvorst erstmals um zum Ostring auf das Gelände der alten Kammfabrik. Auf einer USA-Reise mit seinem Vater im Jahre 2005 fiel dann die endgültige Entscheidung, in das Unternehmen einzutreten und eines Tages auch die Verantwortung im Unternehmen zu übernehmen. Im Dezember 2010 traten die Eltern in den nach über 20 Jahren wohlverdienten Ruhestand, Martin Alders übernahm die Firmenleitung. Seit 2012 hat die "Alders electronic GmbH" moderne Geschäfts- und auch Produktionsräume an der Arnoldstraße in Kempen. Wie es sich für eine Elektronikfirma gehört, ist man für zeitgemäße Lösungen offen: So hat die Firma seit 2016 eine Photovoltaikanlage, die mehr Strom liefert als die Firmenzentrale für sich selbst benötigt. Der restliche Strom wird in das öffentliche Netz der Stadtwerke eingespeist. Und auf dem Hof steht ein Elektroauto, das auch aus dem hauseigenen Strom gespeist wird.

19 Mitarbeiter beschäftigt die "Alders electronic GmbH" aktuell. Es wird jedoch für Martin Alders immer schwieriger, geeignete und fähige Mitarbeiter zu gewinnen. Man bildet selbst aus und sucht geeignetes Personal. Einkäufer sowie technische Vertriebsmitarbeiter für den Innen- wie Außendienst werden benötigt. Um den Kopf frei zu bekommen , joggt der 41-jährige Vater zweier Kinder in der eng bemessenen Freizeit gerne, geht auf dem Königshüttesee segeln und ist begeisterter Fan von Borussia Mönchengladbach.

Quelle: RP
 
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