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Stadt Kempen
Thomas-Lesezeichen begrüßt künftig Kempener Neubürger

Stadt Kempen. Postkarte und Lesezeichen sind bald im Museum erhältliche. Spezielle Stadtführungen zum Thema "Thomas" sind nicht vorgesehen.

Die CDU-Fraktion hatte bereits im Oktober 2013 die Verwaltung aufgefordert, gemeinsam mit der Thomas-Stiftung Kiefer, dem Thomas-Archiv, dem Thomas-Verein und den Kirchengemeinden im Museum sowie darüber hinaus die Bedeutung von Thomas a Kempis entsprechend zu würdigen. Dazu berichtete Kulturamtsleiterin Dr. Elisabeth Friese im Kulturausschuss.

Ganz neu sind eine Postkarte und ein Lesezeichen mit der Abbildung einer bebilderten Handschrift der Nachfolge aus Flandern. Sie datiert aus der Zeit vor 1500. Gezeigt wird Thomas beim Schreiben, während Novizen den Raum betreten. Friese zeigte einen ersten Entwurf, Karte wie auch Lesezeichen sollen in Kürze in Druck gehen und dann im Museum erhältlich sein. Geplant ist, dass Lesezeichen dem Anschreiben an Neubürger beizulegen und damit vielleicht einen Anreiz zu schaffen, sich mit Thomas zu beschäftigen.

Friese verwies auch auf das gerade erst erschienene kleine Büchlein über Thomas, das die Propsteigemeinde herausgegeben hat. Es ist mit nur 1,90 Euro sehr preiswert und spricht Kinder wie Erwachsene an. Immer noch in Planung ist ein Meditationsweg auf den Spuren von Thomas. Diese Idee von Propst Dr. Thomas Eicker bedarf aber noch längerer Vorbereitung. Es gab zwar immer wieder Überlegungen, eine Spezialführung zu Thomas durch die Stadt anzubieten, diese wurde jedoch bisher noch nie gebucht. Allerdings, so Friese, spielt Thomas bei allen Führungen eine wichtige Rolle. Ute Gremmel-Geuchen (Freie Wähler) fragte nach, ob die Sammlung zu Thomas, die sich derzeit auf der Orgelempore befindet, bald wieder einen Platz im Museum finden wird. Das ist geplant: Es gibt einen kleinen Raum im Museum, der wohl früher eine Mönchszelle war, dieser ist dafür geradezu ideal.

Immer noch im Raum steht die Beleuchtung des Denkmals auf dem Kirchplatz. Dies konnte aber noch nicht komplett geklärt werden, immerhin sind die Stadtwerke wohl bereit, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.

(sr)
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