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Stadt Kempen
Tönisberg: Großes Interesse an Baugebiet

Stadt Kempen. Die Stadt Kempen stellte den Bürgern die Konzept für den Bereich Bergstraße/Feldstraße vor.

Sehr groß war das Interesse der Tönisberger am Mittwochabend, als im katholischen Pfarrheim die Stadt Kempen einen ersten Entwurf für die Verwirklichung des ersten Abschnittes des Bebauungsplan Bergstraße / Feldweg) vorstellte. "Wir befinden uns in der frühen Phase zur Aufstellung eines Bebauungsplanes", erläuterte der Technische Beigeordnete Stephan Kahl. Die Stadt möchte das Verfahren im kommenden Jahr abschließen, so dass im Jahr 2018 gebaut werden kann. Kahl sprach den Tönisbergern aus der Seele, als er meinte: "Es besteht die Notwendigkeit, Wohnraum anzubieten. Das ist ein aktuelles Thema." Das Ziel des Abends, so Kahl, sei es die erste Konzeption mit den Bürgern zu diskutieren. Die beteiligten sich sehr rege, nach Kahl und Stadtplaner Heinz-Peter Cox die Konzeption vorgestellt hatten. Rasch wurde deutlich, dass die Bauwilligen ihre Vorstellungen mit in die Bürgerversammlung gebracht hatten. Geplant sind im ersten Bauabschnitt rund 20 Häuser. Der Grundstückspreis soll pro Quadratmeter bei 160 bis 165 Euro liegen, die Grundstücksgrößen zwischen 270 und 450 Quadratmeter. Der Hinweis auf die eingeschossige Bebauung mit Satteldach löste eine lebhafte Diskussion aus, die deutlich machte, das auch andere Dachformen, etwa ein Flachdach) und Dachneigungen gewünscht werden und dass die Stadt eine möglichst offene Gestaltung zulassen solle. Es soll ebenso verklinkerte wie verputzte Häuser geben.

Über die Straßenbreite wurde diskutiert, aber auch über einen möglichen Anschluss an die Umgehungsstraße, wenn sie denn in den nächsten Jahren kommen sollte. Seitens der Politik wurde in der Versammlung deutlich gemacht, dass man an der Planung und Verwirklichung unbedingt dranbleiben müsse.

Es meldeten sich weiter Bürger zu Wort, die in dem Plangebiet wohnen oder Grundstücke besitzen und die beispielsweise nicht wünschen, dass ihr Grundstück zerschnitten wird. Die Stadt Kempen möchte nicht nur den ersten Bauabschnitt verwirklichen, sondern das Plangebiet Zug um Zug erweitern und verwirklichen, denn die Nachfrage nach Grundstücken sei groß. Sie möchte ebenso in dem Plangebiet Baulücken schließen.

Kahl betonte weiter, dass in Alt-Kempen nicht mehr sehr viele Flächen zur Verfügung stehen. In der Versammlung machten sich die Bürger Notizen und ließen sich verschiedene Ausführungen des Plangebietes immer wieder neu zeigen. Interessant war zu erleben, wie gut die Tönisberger das Plangebiet kennen. Die Verwaltung wies abschließend daraufhin, dass die Bürger noch bis zum 19. Dezember im Rathaus in Kempen die Pläne einsehen und Anregungen machen können.

(mab)
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