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Kreis Viersen
Tourismus: Immer mehr Gäste aus dem Ausland in der Region

Kreis Viersen: Tourismus: Immer mehr Gäste aus dem Ausland in der Region
Auch Schlauchbootverfahren auf der Niers - wie hier in der Nähe der Abtei Mariendonk - gehört zum touristischen Angebot im Kreis Viersen. FOTO: kaspar MÜLLER-BRINGMANN
Kreis Viersen. Im Kreis Viersen zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Die Übernachtungszahlen steigen. Von Peter Müller

Die Übernachtungszahlen in den Hotels und Pensionen haben sich in den ersten sieben Monaten des Jahres im Kreis Viersen positiv entwickelt. Die Invest Region Viersen meldet ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Das Landesamt für Information und Technik NRW, das die Zahlen erfasst, registrierte im Kreisgebiet von Januar bis Juli 2016 insgesamt 212.979 Übernachtungen.

Auffallend: Die Anzahl ausländischer Gäste (27.940) stieg um gleich 21,7 Prozentpunkte. Durchschnittlich bleiben die Besucher zwei Tage.

Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus, führt diesen Trend insbesondere auf Gäste aus den Benelux-Staaten und Großbritannien zurück. "Wir profitieren in diesem Zusammenhang auch vom Flughafen Niederrhein in Weeze", sagt Baumgärtner.

Herausragend in der Statistik ist der Urlaubsmonat Juli. Im Vergleich zu Juli 2015 hat die Zahl der Übernachtungen im Kreis Viersen um 9,9 Prozent (insgesamt 31.400 Übernachtungen) zugenommen. Für Baumgärtner ist dies ein Beleg dafür, dass die zahlreichen touristischen Angebote im Kreis Viersen ziehen. "Unsere Arbeit trägt Früchte." Die Zusammenarbeit mit unseren Betrieben und den einzelnen Kommunen verlaufe sehr harmonisch und konstruktiv, so Baumgärtner. "Das wirkt sich natürlich positiv auf unsere Marketingaktionen, Projekte und Pauschalen aus. Das lockt eben Gäste an."

In der Gesamtregion Niederrhein stieg die Zahl der Gästeankünfte laut Statistischem Landesamt um 3,1 Prozent an, die Anzahl ausländischer Gäste kletterte um 8,5 Prozent.

Die größte Gruppe der Besucher aus dem Ausland stammt aus den Niederlanden (69.600, minus 5,5 Prozent), auf Platz zwei: Belgier (19.600, plus 4,4 Prozent). Deutlich stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch Gästeankünfte aus Großbritannien (19.000, plus 11,7 Prozent) und Frankreich (13.300, plus 15,0 Prozent). Die Zahl der Gästeübernachtungen kletterte am Niederrhein insgesamt um 3,7 Prozent auf 2,45 Millionen.

Quelle: RP
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