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Stadt Kempen
Über 1000 Radfahrer steuern für eine Rast Kempen an

Stadt Kempen: Über 1000 Radfahrer steuern für eine Rast Kempen an
Am Sonntag stand die letzte Etappe mit 55 Kilometern an. In Moers gestartet, machten die Teilnehmer der NRW-Radtour zwischen 11.15 und 13 Uhr eine Pause in Kempen, das Ziel sollte um 15.30 Uhr der Große Markt in Rheinberg sein. FOTO: KAISER
Stadt Kempen. Die Teilnehmer der NRW-Radtour legten gestern in Kempen auf dem Buttermarkt Zwischenstopp ein. Danach ging es nach Rheinberg. Von Silvia Ruf-Stanley

Kempen ist ja bekanntlich eine Radfahrerstadt, aber so viele Pedalritter auf einmal wie am Sonntag erstaunten selbst Bürgermeister Volker Rübo. Dieser ist ja bekanntlich auch immer mit dem Rad unterwegs und freute sich, die Teilnehmer der NRW-Radtour auf ihrem Zwischenstopp in Kempen begrüßen zu dürfen. In Anspielung auf das wieder eingeführte PKW-Kennzeichen "KK" forderte er die vielen Besucher auf dem Buttermarkt auf, sich wie Könige in Kempen zu fühlen. Bei dieser gelungenen Veranstaltung würde sich die Stadt auch nicht scheuen, im nächsten Jahr vielleicht Zwischenetappe der Tour de France zu sein, meinte er.

Der Tross mit über tausend Teilnehmern war am Morgen in Moers gestartet. Seit Donnerstag war die Tour schon am Niederrhein unterwegs. Insgesamt 255 Kilometer legten die Teilnehmer so zurück. Dabei auch Heike Höltgen und Susanne Kranzusch aus Kempen. Sie lobten die gute Stimmung auf der Tour und die vielen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg. Dies genoss ebenfalls Martin Skowanek aus Mülheim. Er nahm schon zum fünften Mal an der jährlich stattfindenden Tour teil. Mit ihren acht Jahren war Svenja die wohl jüngste Radlerin. Zwar habe Papa sie ab und zu geschoben, aber ansonsten ist sie fleißig selbst gefahren. Luna (2) hatte es da besser. Sie fuhr im Anhänger mit. Die NRW-Radtour ist offensichtlich ein Familienevent. Auch für Hergard Held aus Ratingen, die sich von ihrer Schwester überreden ließ, mitzumachen.

Auf dem Buttermarkt war dann erst einmal gemütliches Rasten angesagt. Die Fleischerei Fander und Getränke Goertsches hatten Stände aufgebaut. Vor der Bühne gab es reichlich Sitzbänke und Tische zum Ausruhen. "Da Coda", die Sonja Mross Jazzband, sorgte für die richtige Musik, die auch viele Sonntagsspaziergänger anlockte.

Die Moderation auf der Bühne übernahm Dirk Elfgen, der die Tour die ganze Zeit begleitet hatte. Er ließ es sich auch nicht nehmen, den in Kempen wohnenden WDR 4-Moderator Stefan Verhasselt auf die Bühne zu bitten. Dieser hatte an den Vorabenden auf der Bühne gestanden. Viele Dankeschöns gab es an den ADFC, das DRK und die Motorradstaffel der Polizei sowie die weiteren begleitenden Polizisten, die für den reibungslosen Verlauf sorgten. Ein solcher Einsatz tut mal richtig gut, sagte Polizist Daniel Scheinert am Rande. Aber dann wurde es wieder Zeit in die Pedale zu treten. Bürgermeister Rübo gab den Startschuss, und los ging es Richtung Rheinberg. Als sehr schöne Geste bedankten sich beim Abfahren viele Radler bei den Kempenern.

Quelle: RP
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