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Kreis Viersen
Über den Premiumweg durchs Heidemoor

Kreis Viersen. Niederrhein Tourismus hat zwei besondere Vorschläge für Wandertouren in der Region.

Schritte machen, innehalten, schauen, anfas-sen, riechen - Wandern bietet das unmittelbarste Reiseerlebnis. In den Naturparks Schwalm-Nette und Hohe Mark-Westmünsterland mögen Besucher zwar kein Gold finden, dennoch sind sie ein Dorado für Wanderer. Nicht umsonst haben die Leser des Deutschen Wandermagazins den Premiumwanderweg Galgenvenn im Naturpark Schwalm-Nette kürzlich zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt. Niederrhein Tourismus stellt zwei Wanderregionen vor.

Der rund elf Kilometer lange Premiumwanderweg Galgenvenn im Naturpark Schwalm-Nette in Nettetal-Kaldenkirchen bietet Wanderern viele visuelle Highlights. Er führt durch einen verwunschenen Grenzwald auf deutscher wie niederländischer Seite und das Naturschutzgebiet Heidemoore. An seinem Wegesrand liegen himmelblaue Seen und eine Kiesgrube, die mitten in einer renaturierten Landschaft liegt. So können Besucher im Naturschutzgebiet "Schlucht" am Maas-Abhang in ein wunderschönes Tal blicken. An den Flachskuhlen gibt es einen Beobachtungssteg, an dem man vor allem in den Abendstunden die vielfältige Fauna, wie Dachse, Marder oder auch Wildschweine, beobachten kann.

Der Wanderweg Galgenvenn gehört zu neun angelegten und zertifizierten Premium-Wanderwegen innerhalb des Naturparks Schwalm-Nette. Gemeinsam präsentieren sie die typische Wald-, Wiesen-, Seen- und Heidelandschaft des Niederrheins. Die namensgebenden Flüsse Schwalm und Nette, zahlreiche Teiche, Seen und Bachläufe prägen hier ein einmaliges Fleckchen Erde.

Der zweite Tipp verspricht ein besonders uriges Naturerleben. Der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland bietet viele unterschiedliche Wege und Landschaftstypen. So führen Wanderpfade zum Beispiel durch den Diersfordter Wald bei Wesel mit seinem großflächigen, naturnahen Eichen- und Kiefernmischwald und zu Ruheorten an idyllischen Gewässern. Mufflons, Wildschweine, Rot- und Damwild sind Bewohner des Waldes und lassen sich von den Beobachtungs-kanzeln aus entdecken.

Moor und Feuchtwiesen kann man über einen naturbelassenen Moorerlebnispfad erkunden, der streckenweise als Holzbohlenweg angelegt ist. Ganz in der Nähe finden Besucher das so genannten "Schwarze Wasser". Es bezeichnet einen Heideweiher, der durch die Moorvegetation seine besonders dunkle Färbung erhält. Auch der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland hält eine Vielzahl weiterer, attraktiver Wanderwege in der Region bereit. Auf rund 1000 Quadratki-lometern bietet er eine Fülle individuell gestaltbarer Natur- und Kulturerlebnisse.

www.niederrhein-tourismus.de/auszeit.html.

Quelle: RP
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