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Stadt Kempen
Ulli Furth mit stehenden Ovationen verabschiedet

Stadt Kempen: Ulli Furth mit stehenden Ovationen verabschiedet
Der neue Vorsitzende des VfL Tönisberg, Jens Grundei (rechts) mit seinem Vorgänger Ulli Furth (Mitte) und Peter Alberts, der geehrt wurde. FOTO: Kaiser
Stadt Kempen. "Für mich ist der VfL mehr als ein Verein. Er ist ein großer Teil von Tönisberg". Mit diesen Worten startete bei der Hauptversammlung des VfL Tönisberg der einstimmig gewählte Jens Grundei als neuer 1. Vorsitzender in seine Amtszeit. Der 41-Jährige Familienvater trat die Nachfolge von Ulli Furth an, der nach 16-Jähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. Das langjährige Engagement des ausgeschiedenen Vorsitzenden honorierten die Mitglieder mit lang anhaltenden, stehenden Ovationen. Furth selbst bekräftigte, auch weiterhin für den VfL da zu sein: "Ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Verfügung und werde mich unter anderem im Förderverein einbringen". Als Abschiedsgeschenk übergab Furth dem VfL eine neue Vereinsfahne, die durch den zurück liegenden Austritt aus der Deutschen Jugendkraft (DJK) von Nöten war. Von Uwe Worringer

Durch den Stabwechsel an der Spitze gab es auch auf anderen Posten ein Stühlerücken. Uwe Kreie (2. Vorsitzender), Sigrid Kehrt (1. Kassiererin), Uwe Hauck (2. Kassierer), Stefan Kleinridders (1. Schriftführer), Frank Fischer (2. Schriftführer) und Stefan Koeters (Jugend-Geschäftsführer) wurden durch die 62 anwesenden Mitglieder mit großer Mehrheit in ihre Ämter gewählt.

Wirtschaftlich steht der VfL auf gesunden Füßen. Etwa 5000 Euro betrug der finanzielle Überschuss im Jahr 2016. Ein Darlehen konnte im Vorjahr getilgt werden, so dass der Verein schuldenfrei ist. Nur Positives wussten auch die Fachwarte Karin Knipp (Leichtathletik), Karin Klinkenberg (Breitensport) und Marcus Bister (Fußball-Senioren) zu berichten. Holger Kox (Fußball-Jugendleiter) freute sich über einen Zuwachs von 24 Nachwuchsfußballern und besonders über den vorzeitigen Gewinn der Kreisligameisterschaft der D-Jugend, die als Spielgemeinschaft mit dem TuS St. Hubert startete. Allerdings beklagte Kox die hohe Ausfallquote beim Training durch die veraltete Platzanlage. Grundei, vormals Jugend-Geschäftsführer, will sich dieser Problematik besonders annehmen.

Quelle: RP
 
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