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Serie Unsere Stadtwerke (8)
Verantwortlich dafür, dass alles klappt

Serie Unsere Stadtwerke (8): Verantwortlich dafür, dass alles klappt
Norbert Sandmann (links) und Siegfried Ferling leiten als Geschäftsführer die Stadtwerke Kempen. Sie teilen sich die Aufgaben, arbeiten aber als Team zusammen. Die Mitarbeiter sind in die Entscheidungen der Chefs einbezogen. FOTO: Kaiser
Kempen. Die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Kempen haben ein vielfältiges Aufgabengebiet und eine große Verantwortung. Der letzte Teil der Serie für Grundschüler gibt einen Einblick in den Berufsalltag. Von Stephanie Wickerath

KEMPEN Morgens um halb acht beginnt der Arbeitstag von Siegfried Ferling und Norbert Sandmann. Die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Kempen sind dafür verantwortlich, dass alles funktioniert, wofür die Stadtwerke zuständig sind. Also, dass das Wasser aus dem Hahn fließt, die Heizung warm wird und der Strom aus der Steckdose kommt. Natürlich können sie diese Aufgaben nicht alleine bewältigen, die Mitarbeiter der Stadtwerke helfen ihnen dabei.

Auch untereinander teilen sich die beiden Geschäftsführer die Aufgaben. Siegfried Ferling ist hauptsächlich für den technischen Bereich, das Personal, die Außenwerbung und das Schwimmbad "Aqua Sol" zuständig. Hin und wieder ist er auch in der Kempener Innenstadt unterwegs, wo die Stadtwerke gerade neue Rohre und Leitungen verlegen, damit Gas, Wasser und Fernwärme in die Häuser der Menschen kommen. Sein Kollege Norbert Sandmann kümmert sich überwiegend um den kaufmännischen Bereich. Das heißt: Er muss gut rechnen können, denn seine Arbeit hat viel mit Zahlen und Rechnungen zu tun.

Die meiste Arbeit erledigen die beiden Geschäftsführer am Schreibtisch. Täglich bekommen sie viele Anrufe, E-Mails und Briefe, die beantwortet werden müssen. "Als Geschäftsführer muss man immer über alle Vorgänge im Unternehmen informiert sein und viele Entscheidungen treffen", sagt Ferling. Dabei ist es den beiden Geschäftsführern wichtig, dass die Mitarbeiter in die Entscheidungen einbezogen werden. "Das stärkt das Wir-Gefühl im Unternehmen", erklärt Norbert Sandmann.

Hin und wieder sind die beiden Männer unterwegs, um an Versammlungen teilzunehmen, in Konferenzen zu diskutieren und zu überlegen, welche Projekte die Stadtwerke in Zukunft umsetzen wollen. Auch im Heizkraftwerk und im "Aqua Sol" trifft man sie gelegentlich. Immer dabei: das Handy, das oft klingelt, weil Mitarbeiter Projekte und Ergebnisse vorstellen wollen. "Langweilig wird es nie", sagt Ferling, "oft kann ich mich erst nach Feierabend, wenn die Telefone still stehen, in Ruhe auf die restliche Schreibtischarbeit konzentrieren."

Bei ihrer Arbeit verfolgen die Geschäftsführer die gleichen Ziele: Sie wollen günstig Energie einkaufen oder selber umweltfreundlich erzeugen und an die Kunden weiterverkaufen. Schon jetzt erzeugen die Stadtwerke mit ihrem Heizkraftwerk mehr als 60 Prozent des Stroms, der in Kempen benötigt wird. Außerdem wollen die Geschäftsführer dafür sorgen, dass die Stadtwerke ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen und damit ein sicherer Arbeitgeber für die Region bleiben.

Rund 90 Menschen arbeiten bei den Stadtwerken, darunter sind zehn Auszubildende, die nach der Schule eine Lehre als Anlagenmechaniker/in, Industriekaufmann/-frau, Elektroniker/in für Betriebstechnik oder Fachangestellte/r für Bäderbetriebe absolvieren. Dabei lernen die jungen Leute alle wichtigen Dinge, die sie später für ihren Beruf brauchen.

Quelle: RP
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