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Stadt Kempen
Verkehrsprobleme ärgern Anwohner im Arnoldviertel

Stadt Kempen. Die Freien Wähler Kempen hatten zum Bürgergespräch eingeladen. Sie wollen sich um die Probleme kümmern. Von Silvia Ruf-Stanley

Gleich zwei Punkte hatten Udo und Gisela Kadagies von den Freien Wählern Kempens auf die Tagesordnung eines ersten Bürgergesprächs im Mühlencafé im Arnoldhaus gesetzt. Gekommen waren vor allem Anwohner der Schorndorfer Straße. Gerade um die Verkehrssituation auf dieser Straße sollte es vorrangig gehen.

Denn hier ist nicht nur das Tempo der durchfahrenden Autos ein ständiges Thema, sondern auch die Poller, die den Parkplatz begrenzen. Sie seien nicht zu sehen, so die einhellige Meinung der Gesprächsteilnehmer. Fast alle hatten sich da schon Lackschäden an ihren Autos zugezogen. Beschwerden bei der Stadt haben bislang nichts gebracht. Udo Kadagies mahnte daher an, Schäden nicht nur der eigenen Versicherung, sondern auch dem Ordnungsamt zu melden. Damit könne dort das Ausmaß erkannt werden.

Weiterhin ging es um das Tempo der durchfahrenden Autos. Denn die wenigsten Fahrer sehen das Tempo-30-Schild. Vor allem gab es Klagen über den Abendverkehr sowie die Baufahrzeuge. Auch werde häufig der als Radweg gedachte Streifen auf der Straße parallel zu den Gleisen als Parkplatz genutzt. Das würde wohl noch schlimmer werden, wenn demnächst die Neubauten am Finanzamt entstehen. Eine einfache Kennzeichnung auf dem Streifen mit dem Radwegeschild würde doch schon reichen, hieß es. Allerdings wird auch befürchtet, dass die Autos dann vor dem Radweg geparkt werden und es für die Anwohner noch schwieriger wird, mit ihren Autos aus ihren Carports auf die Straße zu gelangen.

Ein weiteres Problem stinkt den Bewohnern im wahren Sinne des Wortes. Denn an und in der Unterführung wird oftmals "wild gepinkelt". Es müsse doch eine Möglichkeit geben, im Bahnhof oder in der Nähe zur Unterführung eine Tag und Nacht zugängliche öffentliche Toilette zu installieren. Die Freien Wähler wollen sich drum kümmern.

Außerdem wurde überlegt, ob man sich nicht regelmäßig als Bewohner des Arnoldviertels treffen könne. Dabei soll das ganze Quartier zwischen Schorndorfer Straße und Arnoldstraße einbezogen sein. Ein Möglichkeit, sich untereinander besser kennen zu lernen, vielleicht auch gemeinsam etwas zu unternehmen. Das fanden alle Teilnehmer als eine gute Idee. Demnächst soll ein erstes Treffen, vermutlich im "Irish Pub" an der St. Huberter Straße, stattfinden.

Quelle: RP
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