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Bis 26. Februar Läuft Die Neue Ausstellung In Kempen
VHS-Dozenten stellen im Rathaus aus

Bis 26. Februar Läuft Die Neue Ausstellung In Kempen: VHS-Dozenten stellen im Rathaus aus
Im Foyer des Kempener Rathauses stellen derzeit die VHS-Dozenten (von links) Martin Hanker, Christian Fischöder, Birgitta Jenner, Frank Koschnick, Heike Drewelow, Hans Lamken und Anne Fiedeler einen Teil ihrer Werke aus. FOTO: Kaiser, Wolfgang (wka)
Kempen. Von SILVIA RUF-STANLEY

KEMPEN Es ist eine reizvolle Idee, dass sich einmal die Dozenten des Bereichs Kunst der Kreisvolkshochschule (VHS) Viersen einem größeren Publikum vorstellen. VHS-Fachbereichsleiterin Heike Drewelow hatte ihre Kollegen animiert, Werke zum Thema "Natürliches" zusammenzustellen. Präsentiert werden die Arbeit jetzt im Foyer des Kempener Rathauses am Buttermarkt. Dies sei ein interessanter Ausstellungsort, wie Heike Drewelow findet. Kommen doch viele Besucher hier auch eher zufällig mit der Kunst in Kontakt. Heike Drewelow möchte die Ausstellung auch dazu nutzen, auf die vielfältigen Angebote der VHS zur Kunst aufmerksam zu machen. Gleichzeitig lädt sie damit zu einem Wochenende mit Workshops zum Thema "Natur" am Anfang der Sommerferien ein.

Jeder der zwölf ausstellenden Dozenten hat einen kleinen Ausschnitt seiner Arbeit mitgebracht. So entsteht im Rathausfoyer ein buntes Bild von Naturansichten und Naturerlebnissen. So gibt es zum Beispiel Holzschnitte von Martin Hanker. Bei ihm darf ein Holzschnitt auch mit sommerlichen Farben glänzen. Birgita Jenner hat Acrylmalerei beigesteuert. Rainer Sanft lässt den Besucher in Blütenkelchen in Airbrush-Technik versinken. Die Kempenerin Klaudia Hummen hat aus ihrer Glaswerkstatt drei farbenfrohe Exponate mitgebracht. Wolfgang L'Hoest fügt zerrissene Fotos zu ganz neuen Bildern zusammen. Frank Koschnick zeigt Acrylmalerei, die teilweise nach Musik entsteht. und es gibt noch so vieles mehr zu sehen.

Heike Drewelow hofft, dass auch viele Besucher von VHS-Kunstkursen neugierig sind, zu sehen, wie ihre Dozenten selber arbeiten. Insgesamt zeigt die Ausstellung das große Angebot des VHS-Fachbereichs, der nicht nur die Vermittlung von Grundtechniken und deren Fortentwicklung beinhaltet. Es gibt auch Werkstattgespräche, wo die Teilnehmer ihre Arbeiten mitbringen und mit der Gruppe des Kurses diskutieren können. Heike Drewelow sagt, dass dort viele vom Fachwissen der anderen profitieren können. Und sie ist auch selbst manchmal erstaunt, wie schnell oft zögerliche Anfänger Sprünge machen und sicherer bei ihren Arbeiten werden. Manchmal entstehen aus den Kursen feste Gruppen, die über längere Zeit bestehen bleiben. Insgesamt seien die Kurse altersmäßig gemischt.

Viele der Teilnehmer bestätigten immer wieder die positiven Erfahrungen, die sie durch die Beschäftigung mit Kunst machen würden. 80 Prozent künstlerischer Arbeit sei Lernsache, meint Heike Drewelow. Aber die Kursteilnehmer würden vor allem eins lernen, nämlich eine andere Wahrnehmung und die Umsetzung dessen, was sie gesehen haben. Einen neuen Blick finden, eben zum Beispiel beim Spazieren durch die Natur.

Quelle: RP
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