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Stadt Kempen
Vorbei an Zechenturm und Bockwindmühle

Stadt Kempen: Vorbei an Zechenturm und Bockwindmühle
Die Bockwindmühle ist neben dem Zechenturm das Wahrzeichen des Bergdorfs. Gebaut wurde sie um 1800. FOTO: kv
Stadt Kempen. Die Radtour des Monats lässt der Kreis Viersen dieses Mal in Kempen beginnen. Durch Tönisberg geht es zurück in die Thomasstadt. Die Strecke ist 38 Kilometer lang. Von Kai Aussen

Die Radtour des Monats August verläuft rund 38 Kilometer ab der Kempener Burg über den Hülser Berg und zurück nach Kempen vorbei an historischen Anwesen und Burgen. Startpunkt ist die Kurkölnische Landesburg am Rand der Altstadt. Die Burg wurde Ende des 14. Jahrhunderts durch den Kölner Erzbischof erbaut. Die Strecke führt auf dem Burgring zum Knotenpunkt (KP) 8 und in Richtung Norden. Die Radler folgen der Strecke durch den Ort und das Kempener Land zum KP 19. Die Radfahrer passieren Haus Velde, einen ehemaligen Gutshof aus dem 14. Jahrhundert, der sich heute in Privatbesitz befindet.

Die Tour verläuft weiter durch die Ortschaften Voesch und Escheln in Richtung KP 41. Weiter geht es zum KP 17 durch das Naturschutzgebiet "Tote Rahm". An der linken Seite in Richtung Tönisberg sehen die Radler bereits von weitem den Förderturm des stillgelegten Bergwerks Niederberg. In Tönisberg angekommen, lohnt ein Abstecher zur Bockwindmühle, die um 1800 errichtet wurde. Die Mühle ist heute das Wahrzeichen des Ortsteils. Es geht vorbei an Haus Erprath, einem ehemaligen Landsitz aus dem 19. Jahrhundert. Am KP 17 verlassen die Radfahrer das Radknotenpunktnetz des Kreises Viersen und folgen der Beschilderung der Niederrheinroute der Stadt Krefeld.

Über den Talring und den Rennstieg führt die Tour in Richtung Hülser Berg. Über die Schienen der historischen Eisenbahn Schluff erklimmen die Radfahrer den Hülser Berg. Nach dem Anstieg ist eine Pause auf dem 30 Meter hohen Aussichtsturm möglich. Auch eine Fahrt mit dem Schluff ist möglich. Wieder zurück auf dem Talring verläuft die Strecke scharf links bis zur Straße Lookdyk. Weiter geht es links Richtung St. Hubert auf der Niederrheinroute in den Rohrammerdyk.

Die Tour führt rechts in den Boomdyk und links in die Pappelallee entlang des Flöthbachs. Geradeaus verläuft die Route weiter auf die Straße Fette Henn. Die Radler erreichen die Klever Straße und biegen links ab in den historischen Ortskern von Hüls. Hier lohnt ein Abstecher zur Burg Hüls. Die Wasserburg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Am Hülser Markt verläuft die Tour rechts und im weiteren Verlauf auf der Kempener Straße entlang. Die Radfahrer fahren über den Kreisverkehr und die Venloer Straße hinweg bis zum Hissweg. Hier geht es rechts ab.

Die Route führt im Kreis Viersen wieder auf dem Knotenpunktnetz zum KP 46. Es geht vorbei am Landschaftsschutzgebiet Königshütte zum KP 83. Die Radler passieren auf dem Weg zum KP 84 an Gut Heimendahl. Der ehemalige Herrensitz mit Ursprüngen aus dem 17. Jahrhundert beherbergt heute einen Bauernhof und einen Arche-Hof mit seltenen Nutztierrassen. Weiter geht es an der Kapelle St. Peter vorbei zum KP 9 nach Kempen. Die Radfahrer folgen der Vorster Straße Richtung Norden zum KP 10 am Peterturm. Von hier geht es rechts auf dem Ring entlang der historischen Altstadt von Kempen Richtung KP 8, bis die Radler wieder den Startpunkt an der Burg Kempen erreichen. Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am Sonntag, 16. August, eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Kempener Burg.

Quelle: RP
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