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Stadt Kempen
Workshops für Unternehmer

Stadt Kempen. Der Arbeitskreis "Innovationsmanagement" möchte dialogorientiert und in zeitgemäßer Form aktuelle Themen und Trends aufgreifen sowie eingehenden Informationsaustausch bieten. Viermal jährlich soll es einen Workshop im Technologie- und Gründerzentrum am Industriering Ost in Kempen geben. Um die richtigen Themen aufzugreifen, werden die Unternehmen, die sich für den Arbeitskreis interessieren, per Fragebogen gebeten zu sagen, wo es bei ihnen auf den Nägeln brennt. "Wir möchten wissen, welche Themen mit welchen Referenten sie sich wünschen", sagt Prof. Dr. Gunter Weber, Unternehmensberater und Vorstandsmitglied des Innovationsforums Niederrhein. Von Jürgen Karsten

Das Innovationsforum Niederrhein gibt es seit Mai 1998. Ziel des Vereins ist es, Innovation und Kreativität in der Region zu stärken sowei Ideen und Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen. Knapp 90 Mitglieder hat das Innovationsforum, den Vorstand bilden neun Personen unter Vorsitz von Prof. Dipl.-Ing. Erich Rogel von der Hochschule Niederrhein. Zielgruppe sind die etwa 700 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Erfinder oder andere kreative Personen am Niederrhein, die regelmäßig zu Vorträgen eingeladen werden.

Für den Arbeitskreis "Innovationsmanagement" wünscht man sich als Teilnehmer insbesondere die innovativen Unternehmer mit operativer Verantwortung. Die Workshops, die Weber und sein Partner in dieser Aufgabe, Dr. Herbert Nagorski, anbieten, sollen vor allem breiten Raum für Netzwerken und Kennenlernen lassen. Die Schulungen seien darauf ausgerichtet, auf dem Weg vom Problem zur Lösung Rat und Hilfe anzubieten. Vor allem werde es in diesem Jahr darum gehen, die Ideen, die Erfolg versprechen, nach bestimmten Kriterien auszuwählen und die finanzielle Frage zu klären, was deren Umsetzung kosten werde, betont Weber.

Alles beginnt mit der Analyse: Wo steht das Unternehmen heute? Dann folgt eine Stärke-Schwäche-Analyse des Unternehmens, Chancen und Risiken werden gegeneinander abgewogen und die Projektphase eingeläutet. Preis, Produkt, Herstellkosten und Marktchancen werden durchdacht, Teambildungsmaßnahmen greifen und die Marktvorbereitung beginnt. In der Controlling-Phase wird geprüft: Sind wir eigentlich auf dem richtigen Weg und was hat die Innovation der Firma tatsächlich gebracht?

In diesem Jahr will der Arbeitskreis nach den Worten Webers so wichtige Themen wie den Preis-Nutzen-Effekt und die Möglichkeiten zur Erhöhung des Kundennutzens aufgreifen, aber auch den Generationswechsel und Nachfolgeprobleme wie auch die Gleichberechtigung der Frau ("Diversity"), Probleme der Menschenführung und der demografischen Entwicklung ansprechen.

Quelle: RP
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