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Kreis Viersen
Zoll kontrolliert Mitarbeiter im Einzelhandel

Kreis Viersen. Der Zoll hat an zwei Tagen in der vergangenen Woche bundesweit Schwerpunktkontrollen zu möglicher Schwarzarbeit im Einzelhandel vorgenommen. In nahezu 5300 Objekten befragten die Zöllnerinnen und Zöllner rund 33.000 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen. Im besonderen Fokus der Kontrollen stand die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach dem Mindestlohngesetz.

Dabei wurden in Einzelhandelsgeschäften und Einzelhandelsketten keine wesentlichen Verstöße gegen die Pflicht zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns festgestellt, teilte der Pressesprecher des Hauptzollamtes Krefeld, Alwin Bogan, gestern mit. In einigen Fällen seien ausländerrechtliche Verstöße, Urkundenfälschung, Leistungsbetrug und das Vorenthalten und Veruntreuen von Sozialversicherungsbeiträgen aufgedeckt worden.

Im Bezirk des Hauptzollamtes Krefeld, zu dem auch die Städte und Gemeinden im Kreis Viersen gehören, wurden nach Angaben von Bogan von 59 Einsatzkräfte in 122 Betrieben rund 850 Arbeitnehmer kontrolliert. "In 41 Fällen sind weitere Prüfungen erforderlich. In 15 Fällen wurde Leistungsmissbrauch, in 16 Fällen Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn festgestellt", erklärte Bogan.

(rei)
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