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Kevelaer
900 Tänzerinnen messen sich beim Turnier im Gocher Kastell

Kevelaer. Beim 25. Garde- und Showtanzturnier der 1. Große Gocher Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß sind gestern 54 Gruppen und mehrere Solomariechen an den Start gegangen. Hunderte Zuschauer erlebten das Spektakel im Gocher Kastell, bewunderten prachtvolle Kostüme und fantastische Tänze. Von Sabrina Peters

In drei Klassen - bei den Schülern bis zehn Jahren, den Jugendlichen bis 15 Jahren und in der Hauptklasse ab 15 Jahren - fegten etwa 900 Tänzerinnen bei ihren Garde- und Showauftritten über die Bühne. "Wir haben zwar ungefähr die gleiche Teilnehmerzahl wie in den vergangenen Jahren, aber ich habe das Gefühl, dass in diesem Jahr noch mehr los ist", freute sich Franz van Berkum, 1. Vorsitzender der GGK.

Zur frühen Mittagszeit tummelten sich bereits 400 Zuschauer im Kastell, um den Vorführungen der Kleinsten und der Jugend viel Applaus zu spenden. "Die Resonanz ist bombastisch", sagte van Berkum, der bis zum Abend, als die Hauptklasse ihre Tänze zeigte, noch mit weiteren 400 Zuschauern rechnete.

Das Tanzturnier der 1. GGK ist ein Highlight im Terminkalender der karnevalistischen Tanzgruppen im weiten Umkreis. So waren Tänzerinnen aus den Niederlanden, Dormagen, Mönchengladbach, Wesel, Veert und Kevelaer angereist. Mit drei Tanzgarden - von der Schüler- bis zur Hauptklasse - trat unter anderem die Karnevalsgesellschaft "Alles det met" aus Kaldenkirchen an. "Wir sind in den vergangenen zwei Jahren immer nach Goch gekommen", berichteten Annika Berüster, Camilla Knops und Gina Domen, Trainerinnen der Kaldenkirchener Jugendgarde. 2015 war "Alles det met" bereits sehr erfolgreich dabei, und gestern Morgen legte die jüngste Garde schon wieder mit einem guten zweiten Platz vor. Vor ihr standen lediglich die Wölkchen der Klever Karnevalsgesellschaft Flying Familli mit ihrem Tanz zum Thema Bibi Blocksberg. "Wir hatten damit nicht gerechnet, aber wir Trainerinnen und die Mädchen haben sich dafür umso mehr gefreut", erzählt Wölkchen-Coach Larissa Reintjes. Nach einem guten Auftritt mussten sie noch bis zur Siegerehrung zittern. "Wir haben gesagt, die Kinder waren gut, aber wir lassen uns überraschen", so Reintjes. Für die Truppe stehe sowieso der Spaß an erster Stelle, nicht die Platzierung.

Quelle: RP
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