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Kevelaer
Achterhoeker Kinder pflanzen für nächsten Frühling

Kevelaer. Einen ihrer letzten Ferientage opferten einige Achterhoeker Kinder, um ihr Dorf schöner zu machen. Dazu pflanzten sie zusammen mit einigen Erwachsenen knapp 4000 Blumenzwiebeln ein. Zu der Aktion aufgerufen hatte der Verein Natur und Kultur (NUK), der die rund 50 Kilogramm Zwiebeln von einem Vereinsmitglied geschenkt bekommen hatte. Von Julia Latzel

Dass Achterhoek ein Dorf ist, das Zukunft hat, haben die Achterhoeker auch in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, so eben unter anderem im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Dabei konnten sie bereits mehrmals hintereinander die Goldmedaille für sich gewinnen. In diesem Jahr haben die Achterhoeker beim Bundeswettbewerb die Silbermedaille erhalten. "Die Medaille holen wir im Januar in Berlin ab. Danach haben wir uns aber erst einmal eine schöpferische Pause verdient. Trotzdem gehen natürlich die Aktionen des Vereins weiter. Wir veranstalten die ja nicht für den Wettbewerb, sondern für unser Dorf und die Natur", erklärt Johannes Baaken vom NUK.

Dass Achterhoek Zukunft hat, zeigte auch das Engagement der Kinder. "Wir sind selbst Mitglied im Verein NUK und haben schon an ganz vielen Veranstaltungen teilgenommen", erzählen Raphael (9) und Till (8). Besonders gefallen haben ihnen das Lagerfeuer an Ostern und der lebendige Adventskalender. Aber sie scheuen auch bei der Pflanzaktion nicht davor zurück, früh aufzustehen und draußen zu arbeiten.

Bevor es losgehen konnte, bekamen die fleißigen Helfer eine Einweisung durch Johannes Baaken. Besonders wichtig war ihm: "Pflanzt die Zwiebeln durcheinander ein. Wie wir als Menschen kunterbunt sind, sollen auch die Blumen nicht in gleichen Gruppen zusammenstehen." Das hat auch noch einen anderen Vorteil: "So blühen die Blumen nicht alle gleichzeitig und es sieht länger schön aus. Zudem sind die unterschiedlichen Blühphasen für die Bienen in der Nähe gut", verriet Bernd Richter, der selbst einen Bienenstock in Achterhoek besitzt.

Die Helfer machten sich rund um die St.-Josef-Kapelle ans Werk sowie in der Oetzelstraße und im Hungerwolfsweg. "Wir gucken, wie weit wir kommen. Um zwölf Uhr ist Schluss, dann gibt es noch ein gemeinsames Essen und die restlichen Blumenzwiebeln werden an die Helfer verteilt", erklärte Baaken. Im Frühling ist dann das Ergebnis der Aktion zu bewundern.

Quelle: RP
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