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Kevelaer
Atempause am Strand

Kevelaer: Atempause am Strand
Organisatoren und Sponsoren testeten schon mal den Sandstrand auf der Hüls, der extra wieder frisch aufgeschüttet wurde. FOTO: latzel
Kevelaer. Vor dem Start geht der Blick schon ein wenig hinaus ins nächste Jahr. "Was dann sein wird, ist jetzt noch völlig offen. Klares Ziel ist aber, dass die Atempause auch in den kommenden Jahren stattfinden soll. Freie Fläche gibt es hier schließlich genug", sagt Kevelaers Citymanagerin Nicole Wagener. Von Sebastian Latzel

Bekanntlich sollen auf dem Areal an der Hüls ein Gradierwerk, Hotel und Gesundheitszentrum gebaut werden. Ziel ist, dass 2018 auf dem Gelände bereits fleißig gearbeitet wird. Die Organisatoren sind aber zuversichtlich, dass es auch dann noch Platz für das Angebot gibt.

Denn das sei nach der Premiere im vergangenen Jahr bereits zu einem echten Erfolgsmodell geworden. Zuspruch und Resonanz seien sehr positiv gewesen, so Nicole Wagener. 2016 war die Idee geboren worden, die große Fläche am Hoogemittagsweg im August mit Leben zu füllen. Eben um zu zeigen, welches Potenzial die Fläche hat. Aber auch, um die Kevelaerer für dieses Areal zu begeistern, um deutlich zu machen, dass es Teil der City ist.

Yin-Yoga gehört auch diesmal wieder zum Programm. Das Angebot war besonders beliebt. FOTO: Stadtmarketing

Gesundheit und Bewegung stehen auch bei der zweiten Auflage der Atempause im Fokus. Das Programm ist gestrafft worden. Es findet jetzt über drei Wochen statt. Neu ist auch, dass es am Wochenende keine Angebote geben wird, aber dafür dann zusätzliche Kurse am Vormittag. "Wir haben einfach die Erfahrung gemacht, dass es am Wochenende schon genug andere Angebote gibt. Da ist es sinnvoller, wenn wir da eine Pause einlegen", erläutert die Citymanagerin. Dass das Konzept auch auf breiter Basis Anerkennung findet, zeigt die Tatsache, dass es diesmal einen Zuschuss aus einem Sportförderprogramm gibt. "Sport im Park ist ein Thema, das boomt, darauf hat der Landessportbund reagiert und ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt", berichtet Marcel Kemkes vom Kreissportbund, der mit zum Team der "Atempause" gehört. Und da "Sport und Park" eben auch in Kevelaer zum Konzept gehören, gibt es 2000 Euro als Zuschuss. So ist es diesmal möglich, dass den Kursleitern der Angebote bei der "Atempause" erstmals ein kleines Honorar gezahlt werden kann. Zentraler Anziehungspunkt der "Atempause" ist wieder der Sandstrand auf der Wiese. Ein Teil des Sandes war vom vergangenen Jahr liegen gebleiben. Jetzt haben Lastwagen noch 90 Tonnen frisches Material aufgeschüttet. Bis es sich die Besucher allerdings auf der Fläche gemütlich machen können, dauert wird es noch etwas. Da es im vergangenen Jahr Probleme mit Vandalen gab, die Mobiliar zertrümmert haben, werden die Liegestühle erst zum Start der Aktionen am Montag, 7. August, aufgebaut. Alle Angebote sind weiterhin kostenlos. Highlight zum Abschluss wird ein Open-Air-Kino am Freitag, 25. August, sein. Dann wird der Film "Dr. Strange" gezeigt. dafür ist die Volksbank als Sponsor gewonnen worden.

Quelle: RP
 
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