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Kevelaer
Aus für Bogenpark und Wochenendhäuser

Kevelaer. CDU kritisiert die ablehnende Haltung der Bezirksregierung zu Projekten im Traberpark.

Als er die Stellungnahme der Bezirksregierung gelesen habe, sei er "erstaunt und erschreckt" gewesen", sagt CDU-Fraktions-Chef Paul Schaffers. Gleich mehrere Projekte in Kevelaer sind abgelehnt worden. Es habe den Eindruck, dass die Bezirksregierung versuche, den ländlichen Raum von Entwicklungen auszuschließen. Wenn das so weiter gehe, werde das Land irgendwann ganz abgehängt.

Konkret kritisiert die CDU die ablehnende Haltung der Bezirksregierung zur touristischen Entwicklung des Traberparks in Twisteden und der Ansiedlung eines Discounters in Kervenheim. "Vor Jahren wollte man die Umwandlung von militärisch genutzten Flächen in Freizeitgebiete unterstützen und jetzt wird alles geblockt und vom grünen Tisch entschieden", so Schaffers.

Die Behörde in Düsseldorf hatte kürzlich die von der Stadt im Twistedener Traberpark gewünschten Entwicklungen wie Wochenendplätze und den Feldbogenparcours abgelehnt. Gerade die CDU habe sich für die dortige TourismusEntwicklung eingesetzt, weil sie eine sinnvolle Ergänzung zum benachbarten Irrland darstellt.

Auch der Twistedener Ortsvorsteher Josef Kobsch ist enttäuscht: "Es ist nicht nachvollziehbar, dass auf niederländischer Seite, und damit in direkter Nachbarschaft zu Twisteden, die Touristikentwicklung gefördert und hingegen bei uns in Twisteden die Umsetzung guter Ideen verhindert wird. Das kann man keinem Menschen vernünftig erklären".

Der Kervenheimer Ortsvorsteher Martin Brandts (CDU) kritisiert die ablehnende Haltung zur Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters am Kervenheimer Ortsrand: "Gerade Kervenheim ist so dringend auf die LebensmittelNahversorgung angewiesen, umso enttäuschender ist es, wenn einem konkret interessierten Discounter abgesagt werden musste, weil so genannte landesplanerische Bedenken unter anderem wegen eines Biotopentwicklungspotentials bestehen".

(zel)
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