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Kevelaer
Bäderverein freut sich über Bundesmittel

Kevelaer. Das Team um Klaus Schürmanns will sich nun an die Arbeit machen. Am 8. April ist Versammlung.

Nach der Nachricht, dass es Geld aus dem Fördertopf des Bundes für das Mehrzweckbecken gibt, war der Jubel beim Bäderverein groß. Der Vorsitzende Klaus Schürmanns schrieb gleich einen Brief an Barbara Hendricks. Er habe vom Bürgermeister die erfreuliche Nachricht bekommen, dass das seit Jahren geplante Mehrzweckbecken in Kevelaer aus dem Bundesförderprogramm unterstützt wird. "Das ist wie ein ,Sechser' im Lotto. Und ist in Kevelaer-Mitte parteiübergreifend gefeiert worden", so Schürmanns.

"Ohne den Einsatz unseres neuen Bürgermeisters hätten wir das nie geschafft", ergänzt er. "Aber erst der Rat der Stadt Kevelaer hat mit Mehrheit im vergangenen Jahr den Weg frei gemacht, dass die Stadt Kevelaer diesen Förderantrag stellen konnte. Dafür sind wird nun belohnt worden." Jetzt mache sich der Bäderverein an die Arbeit. "Ich bin mir sicher, dass durch diese Investition nicht nur die Vereine profitieren, sondern auch der Bildungsstandort Kevelaer in Zukunft aufgewertet wird", meint Schürmanns.

Der Bäderverein Kevelaer lädt für Freitag, 8. April, 18 Uhr, zur Mitgliederversammlung ins Parkhotel Kevelaer ein. Auf der Tagesordnung stehen Regularien, aber keine Neuwahlen. Außerdem wird über das geplante Mehrzweckbecken informiert.

Insgesamt 140 Millionen Euro hat der Bund im Rahmen des Förderprogramms für Investitionsprojekte zur Verfügung gestellt, 26,6 Millionen Euro davon gehen nach NRW. Kevelaer erhält davon 1,1 Millionen Euro für das neue Becken. Diese Fördersumme entspricht etwa 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten. Seitens der Verwaltung werden nunmehr die konkreten Planungen aufgenommen und Gespräche mit dem Bäderverein geführt.

Geplant ist, dass das vorhandene Gebäude erweitert wird und in den neuen Trakt das zusätzliche Lehrschwimmbecken integriert wird. Es soll mit einem Hubboden ausgestattet werden, damit dort auch Wassergymnastik möglich ist. Das Becken soll eine Größe von rund 115 Quadratmetern haben, die Wassertiefe soll variiert werden können. Dadurch seien die Möglichkeiten um einiges größer. Es soll direkt an das vorhandene Hallenbad angebaut und durch eine Glasschiebewand abgetrennt werden. Gesamtkosten: 2,87 Millionen Euro.

(zel)
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