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Kevelaer
Briefmarken in großer Vielfalt

Kevelaer. Die Marienstadt präsentierte sich am Wochenende zackig: Der Briefmarkenverein Kevelaer richtete eine großangelegte Ausstellung aus und präsentierte 400 Rahmen mit gesammelten Kostbarkeiten. Von Christian Cadel

Die zweitägige "Kevelaer 2013" im Bühnenhaus war für viele Philatelisten ein Anziehungspunkt, unter anderem auch, weil die Veranstaltung einzigartig ist. "Das ist die größte Ausstellung dieser Art. Die Exponate kommen aus ganz Deutschland", erklärte Helmut Schraets, Mitorganisator vom Briefmarkenverein.

Rund 400 sogenannte Rahmen, vergleichbar mit großen Schaukästen, bildeten zusammen aufgestellt ein großes Labyrinth, in dem Briefmarkenfreunde auf ihre Kosten kamen. Besonders groß war die thematische Vielfalt. In jedem Rahmen konnten die Aussteller ihre Marken, Postkarten oder Stempelabdrucke zu einem ganz bestimmten Thema präsentieren, unter anderem über Weihnachtskrippen. Viele Philatelisten hatten ihre Rahmen der Postgeschichte oder bestimmten Ländern gewidmet. Andere wiederum grenzten ihr Thema noch enger ein und zeigten beispielsweise Material über Traktoren, Pflanzen in der Bibel oder über einzelne Tiere.

"In diesem Jahr hatten wir 500 Rahmenbewerbungen. Wir konnten aber nur 407 zulassen", sagte Helmut Schraets, der sich besonders über das große jugendliche Engagement freute. "Rund ein Drittel aller Aussteller kommt aus dem Jugendbereich. Das ist beachtlich und macht uns stolz." Die Ausstellung diente aber nicht nur dazu, das eigene Material zu präsentieren. Die Veranstalter hatten Ehrenpreise und Urkunden ausgelobt. In mehreren Wertungsklassen wetteiferten die Aussteller um die Gunst der Jurys, die die besten Exponate auszeichneten. "Die Qualität ist dieses Mal exquisit", lobte Schraets. Eingerahmt war die Schau von einer Feierstunde zum "Tag der Briefmarke".

Quelle: RP
 
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