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Kevelaer
Delegation beeindruckt von der Mensa

Kevelaer: Delegation beeindruckt von der Mensa
Sozialdezernent Marc Buchholz (2.v.r.) freut sich über die gute Resonanz der Mensa in Kevelaer. FOTO: Sos Kinderdorf
Kevelaer. Die Essensausgabe im Schulzentrum ist auch morgen Thema im Schulausschuss Kevelaer.

Einen Tag lang hat sich eine Delegation des Generalsekretariats der Kinderhilfeorganisation SOS-Kinderdorf International über die Arbeit des SOS-Kinderdorf Niederrhein informiert. Im Kreis Kleve kümmert sich der Verein um 2 500 Kinder, Jugendliche und ihre Familien in benachteiligten Lebenslagen. Besonders beeindruckt waren die internationalen Gäste über die Vielfalt der Angebote und Maßnahmen.

So haben sich die Besucher aus Kanada, Süd-Afrika, Großbritannien, Österreich und Belgien in Kleve über die Arbeit der Kinderdorffamilien und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Wohngruppen informiert.

Auf dem Programm standen auch Projekte zur Unterstützung von Alleinerziehenden und ein Besuch der Schulmensa in Kevelaer. Dort gab es für die siebenköpfige Delegation ein gesundes Mittagessen, zubereitet von Jugendlichen, die durch das SOS-Kinderdorf Niederrhein in den Berufen Koch, Beikoch und Hauswirtschafterin ausgebildet oder umgeschult werden. Marc Buchholz, Erster Beigeordneter der Stadt Kevelaer, freute sich sehr über den internationalen Besuch: "Die Schulmensa ist für uns ein Vorzeigeprojekt. Unsere Schüler und Lehrer kommen täglich in den Genuss frischer und bezahlbarer Mahlzeiten. Die Jugendlichen profitieren von den Ausbildungsmöglichkeiten, die ihnen durch das SOS-Kinderdorf Niederrhein hier bei uns in Kevelaer geboten werden. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten."

Zum neuen Schuljahr wird sich die Zahl der Schüler, die die Mensa besuchen, noch einmal erhöhen, weil die Gesamtschule weiter wächst. Die Kommune rechnet mit etwa 100 zusätzlichen Mittagsessen, die ausgegeben werden müssen. Daher wird nach einer Lösung gesucht. Im Gespräch ist auch, die Erweiterung der Mensa vorzuziehen. Über dieses Thema wird auch am morgigen Dienstag ab 18.30 Uhr im Schulausschuss diskutiert.

Dr. Birgit Lambertz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin des SOS-Kinderdorf. mit Hauptsitz in München, betont bei ihrem Besuch des Niederrheins: "Das SOS-Kinderdorf Niederrhein ist unsere größte Einrichtung in Deutschland. Es zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig wir uns als Verein für gutes Aufwachsen und mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft engagieren."

Das Interesse an der Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien im Kreis Kleve ist auch für Peter Schönrock, Einrichtungsleiter beim SOS-Kinderdorf Niederrhein, eine Herzensangelegenheit: "Wir freuen uns, dass unsere Arbeit auch im Ausland auf großes Interesse stößt. Mit Hilfe zahlreicher Spenden und großartiger Unterstützung, die wir hier am Niederrhein erfahren, können wir die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien dauerhaft verbessern."

Quelle: RP
 
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