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Weeze
Der "fast" perfekte Ehemann in Weeze

Weeze: Der "fast" perfekte Ehemann in Weeze
Turbulent ging es auf der Bühne beim unterhaltsamen Stück zu. Für die Schauspieler gab es viel Applaus, die sich auch über einen ausverkauften Saal bei "Alt Weeze" freuen konnten. FOTO: Seybert
Weeze. Wenn der Hausflur mit Blumenwasser und Korn gewischt wird, dann steht der Thalia Theaterverein auf der Bühne. Mit ihrem neuen Schwank hatte die Truppe nun Premiere. Es gab im ausverkauften Saalbau Alt Weeze viel Applaus. Von Anne Klatt

Jetzt stand für den Thalia Theaterverein die Premiere an. Die Schauspieler brachten ihr neues Theaterstück "Der ,fast' perfekte Ehemann" im Saalbau Alt Weeze erstmals auf die Bühne.

Der ausverkaufte Saal erlebte in drei Akten, wie Peter Maurer, gespielt von Willi Büren seiner Frau Gaby (Andrea Koch) beweisen muss, dass er ein guter Ehemann sein kann, um sie zurück zu bekommen. Anfangs hilflos, versucht er, sich den Aufgaben des Haushaltsalltags zu stellen. Er merkt jedoch schnell, dass das nicht so einfach ist wie gedacht. Und so wird der Hausflur mit Blumenwasser und Korn gewischt oder die Wäsche direkt an der Leine gebügelt - was vor allem bei den Damen im Saal zu großer Erheiterung führte.

Auch Daniel Reisdorf und Melanie Tekaat, die als Peters Freund Olaf und attraktive Nachbarin Diana noch dazwischenpfuschen, sind Peter dabei keine große Hilfe. Der Stress für den Hausmann geht jedoch erst richtig los, als sich die Schwiegermutter Elfriede (Birgit Büren) ankündigt: "Mein Untergang ist nahe!"

Ihr war der Schwiegersohn schon lange ein Dorn im Auge, weshalb eine Trennung von Gaby und Peter ihr Ziel wäre. Das nun entstehende Chaos aus Missverständnissen, Intrigen und vermasselten Plänen bot dem Weezer Publikum viele komische Momente. Für besonders viele Lacher sorgte in der von Rita Schmidt-Herzog und Uschi Slooten regiegeführten Komödie Kammerjäger Dieter Rieselkäfer, gespielt von Marcus Grund. Er gab als eine Art Ghostbuster-Verschnitt eine äußerst kuriose Figur ab. Und auch Meike Scuderi, die Peters etwas penible Nachbarin Ella Ehrlich mimt, überzeugte.

Es ist nicht zuletzt die Nähe und die Bekanntheit der Schauspieler, die das Besondere des Thalia Theaters ausmacht. Das finden auch Angela Schwartges und ihre Freundinnen, die sich bisher keine Darbietung des Thalia Theaters entgehen ließen. "Es ist vor allem schön, dass man die Leute auf der Bühne auch alle kennt", findet Angela Schwartges.

Dass es bei der Premiere den einen oder anderen Texthänger gab, haben sowohl die Schauspieler als auch das Publikum mit Humor genommen. Im letzten Akt wurde aus Peter schließlich der "fast" perfekte Ehemann und das Publikum honorierte die Leistung der Schauspieler mit begeistertem Applaus.

Hans-Georg Slooten, Vorsitzender des Theatervereins, blickte stolz auf die große Beliebtheit der vier Theaterabende, gibt es doch lediglich für die Aufführung am kommenden Freitag, 27. November, noch Restkarten.

Im Übrigen machte der Vorsitzende des Vereins darauf aufmerksam, dass die Gruppe für neue Projekte ständig neue Schauspieler gesucht werden - vor allem männliche Darsteller.

Quelle: RP
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