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Kevelaer
Ein Schuh für Winnekendonk: Kinderchor führt Aschenputtel auf

Kevelaer: Ein Schuh für Winnekendonk: Kinderchor führt Aschenputtel auf
Sonali Görtz spielte das Aschenputtel. FOTO: Binn
Kevelaer. In der Begegnungsstätte begeisterten die Kinder mit ihrem Schauspiel und Gesang das Publikum. Sie hatten lange für den großen Tag geübt. Von Athena Riegel

Der Raum war gut gefüllt, als der Kinderchor der Pfarrgemeinde St. Urbanus Winnekendonk den Saal der Begegnungsstätte betrat. Die Kinder hatten ein halbes Jahr unter der Leitung von Birgit Lorenz geprobt, damit die vier Aufführungen des Singspiels "Aschenputtel" stattfinden konnten. Seit den Sommerferien wurden die Lieder auswendig gelernt und seit Herbst die Sprechrollen eingeübt.

Die 33 Kinder waren ganz aufgeregt, als sie gemeinsam anfingen, das Einstiegslied zu singen. Sie unterstützten als Chor das ganze Stück mit schönen Liedern in Begleitung von Birgit Lorenz (Klavier) und einstudierten Choreographien.

Babara Lemkamp-Kroon übernahm die Choreographie und führte zusammen mit Ursula Aufermann und Birgit Lorenz Regie. Viele Hauptrollen bekamen kurze Soli, in denen sie die Gefühle der Figur zum Ausdruck bringen konnten.

Sonali Görtz als Aschenputtel hatte oft die Möglichkeit, das Stück für einen kurzen Moment mit ihrem Gesang zu unterbrechen, um die Gefühle des Aschenputtels zu verdeutlichen.

Auch Johanna Cladder, Dominika Szuster und Agniezka Chmiel, die die Stiefmutter und die beiden bösen Stiefschwestern Klothilde und Notburga darstellten, konnten mit harmonischem Gesang das Publikum beeindrucken.

Spätestens als die sechs kleinen Tauben des Aschenputtels zur Hilfe eilten und ihr kleines Taubentänzchen vorführten, war das Publikum begeistert. Auch Anke Bauten strahlte: "Die Zusammenarbeit der Eltern und Helfer hat super geklappt." Sie war eine der Organisatorinnen, die mit den anderen Helferinnen dazu beigetragen hat, dass das Stück auf die Beine gestellt werden konnte.

Das Zusammenspiel der Kinder verschiedener Altersklassen gelang dem Kinderchor sehr gut. Jedes Kind wusste genau, was es zu sagen hatte oder wann es seinen Auftritt hat. In der knapp einstündigen Aufführung bekam jedes Kind seinen Auftritt, egal ob Hase, böse Stiefschwester oder Aschenputtel.

Als dann der Vorhang fiel und das Publikum in Applaus ausbrach, waren alle Kinder glücklich. Nach einem halben Jahr Probe hatten sie es geschafft und einen glanzreichen Auftritt hinter sich gebracht. Auch Aschenputtel hatte ihren Prinzen (gespielt von Liv de Jonghe) gefunden, und nacheinander fanden die kleinen Schauspieler auch ihre Eltern, mit denen sie zusammen ein Stück Kuchen oder eine Tasse Kakao in der Cafeteria im Keller trinken konnten und sich auf die nächste Aufführung freuten.

Quelle: RP
 
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