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Kevelaer
Einblick in die geheimnisvolle Welt der Schamanen

Kevelaer. Jetzt können sich Besucher des Niederrheinischen Museum Kevelaers auf eine spannende Reise nach Sibirien begeben und den Lebensweg eines Schamanen erkunden. Für die Besucher ist es besonders interessant, Einblicke in verschiedene Kulturkreise zu bekommen. Von Paul Foreman

Durch eine Kooperation des "Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V", des "Rheiss-Engelhorn-Museum Mannheims" und des "Stiftung Neanderthal Museum" entstand die Sonderausstellung mit dem Titel "Schamanen - Jäger und Heiler Sibiriens". Die Exponate, die in den 1880er-Jahren zusammengetragen wurden, stammen aus dem "Rheiss-Engelhorn-Museum" in Mannheim und sind Alltagsgegenstände aus dem Leben eines Schamanen. Beispielsweise gibt es Objekte wie Hüte, Amulette, Kultfiguren und Heilkräuter zu sehen. "Für mich ist die Materialverwertung der Schamanen besonders faszinierend. So wurden zum Beispiel Kleidungsstücke aus Fischhaut hergestellt", erzählte Dr. Bärbel Auffermann vom Neanderthal-Museum.

In die Ausstellung führten Ansprachen von Landrat Wolfgang Spreen, Bärbel Auffermann und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Niederrheinischen Museums, Dr. Burkhard Schwering, ein. Dabei wurde verdeutlicht, dass sich die Ausstellung auf den traditionellen Schamanismus konzentriert. Außerdem wurden die verschiedenen Funktionen eines Schamanen erklärt. So war er nicht nur Heiler, sondern auch für gute Jagderfolge und den Kontakt zu Geistern und dem Übernatürlichen und mehr verantwortlich.

Die Ausstellung wird von Audiotexten unterstützt und war vorher schon im Neanderthalmuseum in Mettmann und im Archäologischen Museum in Frankfurt zu sehen. In Kevelaer läuft sie bis zum 28. August. Geöffnet ist das Niederrheinische Museum dienstags bis sonntags, jeweils zwischen 10 und 17 Uhr.

Quelle: RP
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