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Kevelaer
Enders: "Noch kein Beschluss"
Kevelaer. Kleve / Goch (cat) Dr. Peter Enders, Hauptgeschäftsführer der Katholischen Kliniken im Kreis Kleve (KKiKK), dementierte gestern im RP-Gespräch die Schließungspläne. "Es gibt keine Beschlussfassung zur Neustrukturierung im Verbund, zumindest keine, die Standorte betrifft", sagte Enders. Wohl aber sei eine Studie in Auftrag gegeben und erstellt worden, die die Wirtschaftlichkeit der Standorte beleuchtet.

Bisher hätten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung noch keine Schlussfolgerungen beraten. Maßgebliches Organ für Beschlüsse sei die Gesellschafterversammlung. Mehr als 90 Prozent der Mitglieder müssten zustimmen. Anschließend müsse noch der Landesverband der Krankenkassen tagen. Die abschließende Entscheidung läge bei Bezirksregierung und Landesministerium, so Enders.

Auf die konkrete Frage "Ist eine Schließung des Gocher und/oder des Kevelaerer Krankenhauses geplant?" entgegnete Enders: "An Spekulationen möchte ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beteiligen."

Für Montag hat der Klinikverbund KKiKK zu einer Pressekonferenz eingeladen, bei der es Informationen über den aktuellen Stand der Beratungen geben soll.

Quelle: RP
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