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Kevelaer
Feuerwehr: Großeinsatz immer in ähnlichen Fällen

Kevelaer. Keine Belastungen im Boden des Ferienparks.

Als die Kripo in Essen hörte, dass die Familie des toten Kindes in Twisteden auf einem früheren Militärgelände lebt, wurde die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten. Sie sollte sich das Gebäude ansehen.

Ein Großaufgebot hatte das Haus untersucht und Proben genommen. Über die Bezirksregierung waren noch Spezialkräfte für atomare, chemische und biologische Untersuchungen angefordert worden. Es gab umfangreiche Proben von Luft und Boden sowie Messung von möglicher Strahlung. "Alle Ergebnisse waren negativ, so dass wir ausschließen konnten, dass Stoffe aus der Anlage für die Erkrankung des Kindes verantwortlich sind", sagte Georg Metzelaers, Wehrleiter von Kevelaer. Ihm sei es wichtiger gewesen, einen langen Einsatz gehabt und nichts gefunden zu haben, als irgendetwas zu riskieren. Durch die Untersuchungen sollten mögliche Faktoren für die Erkrankung ausgeschlossen werden. Einen solch umfangreichen Einsatz hätte es auch gegeben, wenn sich ein ähnlicher Fall in einem Wohngebiet ereignet hätte. "Wichtig ist einfach, abzuklären, ob die Ursache im Wohnumfeld liegt", sagt Metzelaers.

Die Untersuchungen bestätigen für Franz Wustmans die Ergebnisse von Gutachten über das Gelände. "Es zeigt, dass es hier keinerlei Belastungen gibt", sagt der Geschäftsführer der Traberparkgesellschaft. Die Anlage sei immer wieder überprüft worden. Hier gebe es eine bessere Kontrolle als in jedem Wohngebiet, meint er.

(zel)
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