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Kevelaer
Förderverein bekommt Extra-Übung

Kevelaer. Der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Kevelaer öffnete exklusiv für die Mitglieder des Fördervereins seine Tore. Auf dem Gelände der Feuerwache gab es einen erlebnisreichen Nachmittag für alle Freunde und Förderer des größten Löschzuges in der Marienstadt. Tobias Schülpen, Vorsitzender des Fördervereins und zeitgleich Löschzugführer des Zuges Stadtmitte, sagte zur Begrüßung: "Wir möchten Ihnen auf diese Weise einen kleinen Beitrag für ihre großzügigen Spenden zurückgeben. Seien Sie heute einfach nur unsere Gäste und lassen Sie sich an den verschiedenen Stationen demonstrieren, wie leistungsfähig Ihre Feuerwehr ist."

Frank Linßen, Kassierer des Fördervereins und ebenfalls Feuerwehrmann im Kevelaerer Löschzug, führte aus, was in den vergangenen Jahren aus dem Finanztopf des Fördervereins beschafft werden konnte: Dazu gehören beispielsweise drei große Monitore für wichtige Alarmierungsdetails und Poloshirts für alle Feuerwehrleute. Mit der Anschaffung einer so genannten Planspielplatte können die Führungskräfte der Feuerwehr schwierige Einsatzlagen nachstellen und am grünen Tisch durchspielen. Im vergangenen Jahr konnte der Förderverein mit der Unterstützung der Volksbank an der Niers einen großen Wunsch des Löschzuges realisieren. Der bisher als Lagerfläche genutzte Wintergarten wurde von den Feuerwehrleuten selbst modernisiert. Der Raum steht nun als Lehrraum und Bereitschaftsraum den Einsatzkräften zur Verfügung. Des Weiteren profitierte die Jugendfeuerwehr von den Spenden des Fördervereins, sie erhielt ein großes Gruppenzelt.

Nach Kaffee und Kuchen und der interessanten Einführungsrunde vom Fördervereinsvorstand ging es für alle Besucher kreuz und quer durch die Feuerwache. Ein Feuerwehrmann erklärte den taktischen Sinn der Ausbildung an der Planspielplatte, die noch junge Einsatzzentrale konnte bestaunt werden und zwei weitere Feuerwehrleute demonstrierten die lebenswichtige Feuerwehrschutzkleidung. Großes Interesse fand vor allem die Besichtigung und Fahrt mit dem Teleskopgelenkmast. So konnten die Kevelaerer sich selbst einen Eindruck ihrer Stadt aus der Vogelperspektive machen.

Weitere Informationen: Auf der Homepage unter www.feuerwehr-kevelaer.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/FreiwilligeFeuerwehrStadtKevelaer.

Quelle: RP
 
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