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Kevelaer
Friedensgebet: Gläubige sind mit ihrer Angst nicht allein

Kevelaer. Angesichts der jüngsten Anschläge und Ereignisse hatte St. Marien zum Friedensgebet geladen. Und Kaplan Hendrik Wenning war beeindruckt von der Resonanz. Die Basilika war voll und viele zogen im Anschluss an den Gottesdienst mit zur Friedensstelle im Forum Pax Christi. Jeder hatte hier die Gelegenheit, alleine an die Stele zu treten, die Hand auf die Weltkugel zu legen und seinen ganz persönlichen Gedanken nachzugehen. Eine lange Menschenschlange bildete sich vor der Stele. "Durch Gedanken und Zeichen sind die Menschen zur Ruhe gekommen", sagt Wenning. Wichtig sie für viele das Gefühl gewesen, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine gelassen werden. "Angesichts der momentanen Vorfälle ist es kein Wunder, dass viele beunruhigt sind. Das Friedensgebet war eine Gelegenheit, um zu zeigen, dass wir uns nicht bange machen lassen", erläutert der Kaplan.

Das Friedensgebet soll erst einmal eine einmalige Aktion bleiben. Sollte sich die Ereignisse in der Welt allerdings wieder einmal überschlagen, ist denkbar, dass etwas Ähnliches wiederholt wird. Die Friedensstele wird auch in die zweite interreligiöse Wallfahrt Ende August integriert werden. Sie war im vergangenen Jahr aufgestellt worden.

(zel)
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