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Kevelaer
Friedensgebet soll an das Leid in Syrien erinnern

Kevelaer. Während der zweiten Interreligiösen Friedenswallfahrt am 28. August hat das Schicksal syrischer Flüchtlinge in Kevelaer Gesicht bekommen: die Gesichter von drei Jugendlichen aus Aleppo, die mit der Moderatorin der Wallfahrt, Angela Krumpen, nach Kevelaer gekommen waren. Nach dem erfolglosen Versuch einer Familienzusammenführung sind die Mutter und einer Schwester der syrischen Jugendlichen noch immer in Aleppo, das täglich mit grausamen Kriegsbildern in den Nachrichten zu sehen ist. Deshalb soll jetzt von Kevelaer ein weltweites Friedensgebet ausgehen, das an das Leid der Menschen in Syrien erinnert. Initiiert haben es die Aktion pro Humanität und der Kevelaerer Initiativkreis zur Interreligiösen Friedenswallfahrt. Dr. Elke Kleuren-Schryvers von der Aktion pro Humanität erklärt: "Für alle von Menschen gemachten Kriege tragen wir Verantwortung, dass sie auch durch uns Menschen beendet werden. Auch wenn wir vielleicht im Augenblick nur beten können, dann sollten wir es tun." Zahlreiche Unterstützer in der ganzen Welt haben die Organisatoren aufgefordert, sich dem Gebet anzuschließen. Mit Erfolg: "Die Menschen am größten Marienwallfahrtsort in Dassa, im westafrikanischen Benin, verbinden sich bereits am kommenden Montag mit uns", berichtet Kleuren-Schryvers von einer ersten Rückmeldung.

In Kevelaer haben alle Menschen guten Willens die Gelegenheit, sich dem Gebet an der Friedensstele vor dem Forum Pax Christi anzuschließen. Erster Termin ist heute ab 19.30 Uhr, zu den Gebeten wird an jedem Montag im Advent zu gleicher Zeit eingeladen.

Quelle: RP
 
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