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Kevelaer
Führungskräfte trainieren für den Ernstfall

Kevelaer. Feuerwehrleute aus den Kevelaerer Löschzügen ließen sich jetzt speziell schulen.

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, nahmen 13 Führungskräfte der Gesamtwehr Kevelaer jetzt an einem Teamtraining teil. Der Schwerpunkt lag auf der Einsatzleitung einer technischen Rettung. Zwei professionelle Ausbilder der VFDU (Vereinigung zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens) waren dazu extra aus Osnabrück angereist. Sie schulten Feuerwehrleute aus den fünf Kevelaerer Löschzügen in Theorie und Praxis.

Schwere Verkehrsunfälle zu bewältigen, erfordert oftmals einen hohen technischen Aufwand. Dabei ist der Arbeitsraum der Rettungskräfte stark begrenzt und das eigene Verletzungsrisiko hoch. Das Seminar zielte daher besonders auf die strukturierte und schnelle Arbeit des Einsatzleiters ab. Er ist derjenige, der in wenigen Minuten die richtigen Befehle geben und sein vorhandenes Personal so effizient und effektiv wie möglich einsetzen muss.

Im praktischen Teil der Ausbildung wurden mit schrottreifen Fahrzeugen realistische Unfallszenarien aufgebaut, in denen Statisten schwer eingeklemmte Insassen mimten. Wie im realen Einsatz galt es, die Personen so zügig, aber auch so schonend wie möglich zu stabilisieren und zu retten. Der Bereitschaftsdienst der Rettungswache in Kevelaer beteiligte sich ebenfalls an den Übungen. Somit konnten die Patientenversorgung und das Zusammenspiel der Retter wirklichkeitsnah trainiert werden.

Nach acht lehrreichen Stunden zogen die Teilnehmer das äußerst positive Fazit: "Die Feuerwehr Kevelaer übt auf hohem Niveau." Ihre Aufgabe wird es nun sein, die aufgefrischten und neu erlernten Einsatztaktiken mit in ihre Löschzüge zu nehmen und an ihre Kameraden weiterzugeben.

Quelle: RP
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