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Kevelaer
Ganz heißer Tag für die Feuerwehr

Kevelaer. Es war einer der heißesten Tage des Jahres - und einer arbeitsreichsten Tag für die Feuerwehren in Goch. Gleich mehrfach mussten die Einsatzkräfte im Gemeindegebiet ausrücken. Bei Temperaturen um die 35 Grad im Schatten Einsätze unter Extrembedingungen. Von Ludwig Krause

Wohl zu heiß war der Samstag für den Einbaukühlschrank einer Wohnung an der Klever Straße. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts hatte das Gerät Feuer gefangen und einen Wohnungsbrand ausgelöst.

"Ein Nachbar hat noch geistesgegenwärtig den Strom abgestellt", sagt Feuerwehrsprecher Torsten Matenaers. Als der Mann dann versuchte, die Flammen vor dem Eintreffen der Feuerwehr zu löschen, zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehren aus Pfalzdorf und Nierswalde rückten aus, der Löschzug Stadtmitte unterstützte die Kollegen mit einem Leiterfahrzeug.

Mit Hilfe eines Hochdrucklöschsystems war der Brand schnell unter Kontrolle. "Wir konnten den Schaden in der Wohnung relativ gering halten", sagte Torsten Matenaers nach dem heißen Einsatz.

Quelle: RP
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