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Kevelaer
Geschichte und Geheimnisse des Gochfortzbergs

Kevelaer. In einem Vortrag zum Thema "Der Gochfortzberg und seine Geschichten" gibt Bernd Kibilka heute einen Einblick in die Tätigkeit der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflege.

Südlich von Uedem ist das Gelände von Stauchmoränen der letzten Eiszeit geprägt. Zwischen Uedem und Kervenheim erheben sich mehrere Kuppen, deren höchste Erhebung der Gochfortzberg ist. Er ist ein wenig bekannter, geheimnisvoller Ort im Kreis Kleve. Rätselhaft sind die Hohlwege. Bekannt wurde dieser Berg 1987 durch den Fund eines fossilen Skeletts, des Wals von Kervenheim. Wenig bekannt sind die Sagen und Geschichten aus grauer Vorzeit, die sich um diesen Berg ergeben. Archäologische Funde verweisen auf die besondere Bedeutung dieses Berges. Nachgewissen wird eine kontinuierliche Besiedlung von der Steinzeit über die Eisenzeit bis zum frühen Mittelalter. Am Gochfortzberg stellt sich die Frage nach der Villa Geizefurt, einer karolingischen Siedlung, aus archäologischer Sicht völlig neu. Mit dieser Fragestellung ist das Thema für Uedemer, Kervenheimer und Weezer Bürger von besonderem Interesse.

Bernd Kibilka ist ehrenamtlicher Mitarbeiter beim LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, bei der Außenstelle Xanten. Der Vortrag beginnt heute um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Uedem und ist kostenlos. Der Vortrag erfolgt in Kooperation zwischen Volkshochschule Goch-Uedem und dem Heimat- und Verkehrsverein Uedem.

Quelle: RP
 
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