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Kevelaer
Glück für das Freibad Kevelaer: Sommer ist zurück

Kevelaer. / GOCH Tja, das nennt man wohl Pech. Da war der ganze Sommer eher unbeständig und verregnet, und jetzt kommt die Hitze plötzlich dann noch noch zurück. Genau zu der Zeit, in der viele Freibäder schließen. Das Freibad in Geldern-Walbeck ist geschlossen, auch die Schwimmsaison im Freibad Wisseler See ist vorbei. Die Wasserraten stehen vor geschlossenen Toren. Von Sebastian Latzel

Anders sieht das momentan glücklicherweise in Kevelaer aus. Das Bad war auch gestern rappelvoll. "Im Moment haben wir einen Superbesuch", freut sich Christoph Thyrock, Meister für Bäderbetriebe. Am Montag waren mehr als 800 Badegäste auf der Anlage, und auch in den kommenden Tagen rechnet er mit ähnlich gutem Besuch. Das ist kein Wunder, denn der Sommer ist zurück. Bis Ende der Woche können sich Hitzefans über Temperaturen um die 30 Grad freuen. Da ist dann auch Abkühlung im Schwimmbad gefragt. Thyrock sieht das gerne, denn bei dem durchwachsenen Sommer gab es auch reichlich Tage, an denen der Besuch nicht gerade berauschend war. 42.000 Besucher zählte man bislang von Juni bis September. Damit liegt das Bad deutlich hinter den Spitzenwerten zurück. Da wurden dann auch schon mal Werte von mehr als 50.000 Badegästen erreicht.

Dass das Bad noch geöffnet hat,. liegt aber nicht an den guten Temperaturen. "Wir haben ohnehin immer bis Mitte September geöffnet, und jetzt haben wir eben auch noch das Glück, dass das Wetter endlich mal passt", sagt Christoph Thyrock. Wie lange die Saison noch dauern wird, ist noch offen. Das liegt - wen wundert's - eben am Wetter. Auf jeden Fall werden die Kevelaerer auch in den nächsten Tagen noch ins Bad gehen können. Das Freibad hat von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Im GochNess ist das Naturfreibad Copa Gochana noch geöffnet. Dies hat allerdings nichts mit dem Spätsommerwetter zu tun, sagt eine Sprecherin der Stadtwerke. "Es ist die Regel, dass unser Freibad auch im September geöffnet hat", erklärt sie.

Zwar sei die Saison eher bescheiden gestartet, doch gerade in den Ferien seien viele Gäste - auch aus den Niederlanden - zum Schwimmen nach Goch gekommen. Eine genaue Bilanz könne man derzeit - mit Blick auf die kommenden Tage - noch nicht ziehen.

Quelle: RP
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