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Kevelaer
Gocher Sommerkirmes nimmt Fahrt auf

Kevelaer. Mit Schützenumzug und Fassanstich wurde die Gocher Sommerkirmes eröffnet. Heute ist der Familientag mit ermäßigten Preisen, morgen endet das Volksfest mit einem Höhenfeuerwerk. Von Natalja Bruck

Blinkende Lichter, Musik und der typische Kirmesduft von Popcorn und Pommes: Es ist wieder Kirmeszeit in Goch. Und pünktlich zum Start der Gocher Sommerkirmes waren die hohen Temperaturen der letzten Tage passé und es herrschte ideales Kirmeswetter. Dirk Janssen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kleve-Geldern, zeigte sich überzeugt: "Der Wettergott muss ein Gocher sein". Mit viel Vorfreude eröffnete Bürgermeister Ulrich Knickrehm die Sommerkirmes: "Wir freuen uns nun auf vier tolle Tage mit einem bunten Kirmesmix für die ganze Familie." Zuvor hatten die Gocher Schützen mit ihrem Umzug bereits für einen zünftigen und traditionellen Auftakt gesorgt.

Der obligatorische Fassanstich geriet dann zu einer etwas längeren Angelegenheit. Der Hahn wollte nicht ins Fass, und so musste erst technisch nachjustiert werden, bevor der erste Gerstensaft floss. Die Wartenden ließen sich die Laune jedoch nicht verderben, und die Kinder hatten längst die ersten Fahrgeschäfte bestiegen.

"Wir haben in diesem Jahr Großfahrgeschäfte und fünf kleinere Fahrgeschäfte, da ist für jeden etwas dabei", sagte Georg Kröll vom Gocher Ordnungsamt. Neben den Klassikern wie dem Autoscooter und dem Kinderkarussell ist in diesem Jahr das "Action-House" zum ersten Mal in Goch, eine Art Parcours, bei dem verschiedene Hindernisse überwunden werden müssen. "Das ist kein Fahr - sondern ein Laufgeschäft", so Kröll.

Die Fahrgeschäfte waren von Beginn an begehrte Anlaufpunkte der Besucher. Am "Quarter Tramp"-Trampolin ließen sich die ersten Kinder an Bungeeseilen in die Höhe ziehen und im "BreakDance" hatten die Besucher hörbaren Spaß daran, durch die Gegend geschleudert zu werden.

Auch das angepriesene "ActionHouse" wurde bereits fleißig besucht. Die Besucher müssen dabei Rampen überwinden, bewegliche Brücken überqueren und Hindernisse überklettern. Festes Schuhwerk ist dabei sicher von Vorteil. Sehr positiv: Für 10 Euro kann man einen Tagespass für das "ActionHouse" erwerben und immer wieder sein Glück versuchen.

Etwas gemütlicher ließen es die Besucher an den zahlreichen Büdchen angehen. Beim Büchsenwerfen und dem immer wieder beliebten Entenangeln hatten gerade die Kleinen ihren Spaß.

Die Gocher Sommerkirmes dauert noch bis Dienstag. Montag ist Familientag und Dienstag endet die Kirmes mit einem großen Feuerwerk.

Quelle: RP
 
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