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Kevelaer
Gregor Kauling feierlich eingeführt

Kevelaer. Der Pfarrer aus Dinslaken übernahm gestern offiziell das Amt als neuer Wallfahrtsrektor von Kevelaer. Von Sebastian Latzel

Die größte Herausforderung an seinem ersten Tag als Wallfahrtsrektor war für Pfarrer Gregor Kauling das niederrheinische Wetter. Ein ständiger Mix aus Sonne, Wind und Regenschauern begleitete die Einführung, die locker fröhlich mit der Begrüßung durch Kinder von Hubertusschule und Kindergarten begann. Von der Nachbarschaft gab es als Willkommensgruß Schmalz, Salz und Brot am Hagelkreuz, und von dort erreichte der Begrüßungszug mit Abordnungen der Gilden, Bruderschaften, Vereine und Verbände gerade noch so trockenen Fußes die Basilika, bevor der Himmel die Schleusen öffnete.

"Der Tag hat mit einem kraftvollen Segen von oben begonnen", meinte Pfarrer Kauling im Festhochamt scherzhaft, wo er vom Vorsitzenden des Pfarreirates Manfred Eyll begrüßt wurde. "Wir freuen uns auf eine lange Zeit der Zusammenarbeit", sagte er unter dem Lachen der Besucher. Denn zuletzt hatten die Wallfahrtsrektoren doch relativ schnell gewechselt. Sie waren jeweils zu Bischöfen ernannt worden.

Kaplan Christoph Schwerhoff überreichte zu Beginn traditionell die Hirtenschüppe an den neuen Wallfahrtsrektor. Der hatte zu seinem ersten Gottesdienst einen Lampenschirm mitgebracht, der ihn an den Besuch von Mutter Teresa in Kevelaer erinnerte. Dieses Erlebnis habe tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen.

Nach dem Hochamt nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, den Wallfahrtsrektor bei einem Empfang persönlich zu begrüßen.

Quelle: RP
 
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