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Kevelaer
Grüne zum Verkauf: Regelung für Sonntag überarbeiten

Kevelaer. Die Sonntagsöffnung liefert weiter Stoff für Diskussionen. Nachdem, wie berichtet, ein Grüner in Xanten Geschäfte bei der Ordnungsbehörde angezeigt hatte, müssen in der Domstadt sonntags viele Geschäfte schließen. Ähnlich ist derzeit die Situation in Kevelaer. Die Grünen aus Kevelaer legen in einer Stellungnahme Wert auf die Feststellung, dass sie in der Marienstadt nicht die Initiatoren der Aktion gegen die Sonntagsöffnung gewesen seien.

"Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, die Öffnungszeiten des Einzelhandels zu kontrollieren, oder gar festzustellen, ob ein Paar Schuhe zum Reisebedarf gehören. Der Schutz der Arbeitnehmer ist an anderer Stelle geregelt, gegen Sonntagsarbeit haben wir bei entsprechender Entlohnung und Freizeitausgleich nichts einzuwenden", so Grünen-Sprecher Wolfgang Röhr. "Wir unterstützen unseren Bürgermeister in seiner Initiative, im Rahmen der bestehenden Gesetze für Kevelaer weitere verkaufsoffene Sonntage zu erreichen." Er könne die Grünen in Xanten nicht verstehen, so Röhr. "Wir Grünen in Kevelaer sind der Meinung, dass in Zeiten, in denen Spielcasinos, Freizeiteinrichtungen aller Art, Sportveranstaltungen, Straßenfeste und vieles mehr an Sonntagen stattfinden dürfen, in denen kleine und mittlere Geschäfte durch das ständig geöffnete Internet und durch riesige Einkaufszentren in den Großstädten in ihrer Existenz bedroht sind, die Regelung der Sonntagsöffnung überarbeitet werden sollte."

(zel)
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