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Kevelaer
Gymnasiastinnen stellen ihre Werke aus

Kevelaer. Sabrina Keuler (16) und Marie Nießen (17) werden durch die Kerpenkate-Stiftung seit zwei Jahren gefördert. Mehr als 40 ihrer Werke sind ab heute in der Sparkasse im Kevelaerer Stadtzentrum zu sehen. Ölmalerei ist ihre Leidenschaft. Von Udo Spelleken

Zahlreiche Malereien, Grafiken und Objekte sind von Donnerstag, 12. November, bis Freitag, 11. Dezember, auf der Galerieempore der Kevelaerer Sparkasse im Stadtzentrum zu sehen. Es sind die Ergebnisse der künstlerischen Ausbildung und selbstständigen Arbeit von Sabrina Keuler (16) und Marie Nießen (17), die durch die Kerpenkate-Stiftung seit zwei Jahren gefördert und von dem Straelener Künstler Heiner Geisbe und Paul Wans als Mentor begleitet wurden.

Jochen Rademacher, Marketingleiter der Sparkasse, die bereits einmal vor fünf Jahren diese Ausstellung möglich gemacht hatte, freute sich auf die Neugestaltungen in seinem Haus, insbesondere der Galerie und hofft in den nächsten Wochen auf regen Publikumsverkehr interessierter Kunstliebhaber. Karl Aengenheyster vom Kuratorium der Kerpenkate-Stiftung ist stolz darauf, neben sozialen Zwecken, Stipendiaten im Bereich bildende Kunst, Musik und Kunsthandwerk fördern zu können.

Er sieht in der bevorstehenden Umwidmung des 1992 gegründeten Kerpenkate-Fonds in eine selbstständige Stiftung eine aufbauende und der Zeit angepasste Entwicklung, wobei der Bürgermeister der Stadt geborenes Mitglied dieser neuen Stiftung bleibt. "Seit acht Jahren fördert Kerpenkate die bildende Kunst", erläuterte Paul Wans. Sabrina Keuler und Marie Nießen besuchen die Oberstufe des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums und sind seit einigen Jahren bereits mit unterschiedlichen künstlerisch-handwerklichen Darstellungstechniken vertraut gemacht worden. Außerhalb ihres schulischen Unterrichts gab es einmal wöchentlich bei Heiner Geisbe in Straelen Privatunterricht, in dem auch ausgefallene Techniken (Radierungen) ausprobiert werden konnten. Dabei waren der persönliche Kontakt mit und das Umfeld von Geisbe ein besonders nachhaltiges Erlebnis, bestätigten die beiden. So hat sich bei beiden Stipendiaten die Ölmalerei als Favorit herausgestellt und die zum Teil großflächigen Gemälde zeigen in unterschiedlichsten, meist realistischen Motiven diese Vorliebe.

Insgesamt mehr als 40 Exponate sind in der Ausstellung zu sehen. Beide Künstlerinnen betonen, dass sie auch nach dem Abitur - die Förderung durch die Kerpenkate-Stiftung fällt dann nämlich weg - ihrer Leidenschaft dem Malen weiter nachgehen werden.

Quelle: RP
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