| 00.00 Uhr

Kevelaer
Handlungskonzept: Gute Karten für die Kevelaerer Innenstadt

Kevelaer. Ende November hatte die Verwaltung den Förderantrag für das so genannte Integrierte Handlungskonzept (IHK) auf den Weg geschickt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung gab Bürgermeister Dominik Pichler jetzt bekannt, dass es inzwischen einen Vorprüfvermerk für diesen Antrag gebe.

Das bedeutet konkret, dass eine Vorprüfung des Antrags aus der Marienstadt durch das Land erfolgt ist. Gleichzeitig wurde der Stadt mitgeteilt, dass der Antrag grundsätzlich akzeptiert sei. "Das ist aber noch keine echte Förderzusage für die Bewilligung der Mittel", erläutert Ludger Holla vom Bauamt. Die Stadt müsse jetzt noch einige Dinge ergänzen und bis zum 19. Februar einreichen. Das werde auch passieren.

Für das laufende Jahr rechnet die Verwaltung momentan mit Ausgaben von rund einer Million Euro im Rahmen des IHK. Vor allem gehe es dabei um planerische Vorarbeiten für das Gesamtprojekt.

In den Folgejahren sollen dann die konkreten Maßnahmen umgesetzt werden. Als Zuschuss könnte die Stadt für 2016 bei einer entsprechenden Zusage mit 600.000 Euro rechnen.

Im IHK ist insgesamt ein Investitionspaket in Höhe von 15 Millionen Euro geschnürt worden. Ursprünglich war es um zehn Millionen Euro gegangen. Dann war aber auch der mögliche Neubau eines Verwaltungstraktes am Peter-Plümpe-Platz in das IHK aufgenommen worden. Da die Kosten dafür mit rund fünf Millionen Euro veranschlagt wurden, erhöhte sich die Summe für den Förderantrag zum Integrierten Handlungskonzept entsprechend. Als Areale mit der höchsten Priorität sind der Peter-Plümpe-Platz, der Kapellenplatz und die Hauptstraße festgelegt worden. Auf dem Kapellenplatz soll das historische Pflaster einem Bodenbelag weichen, der für Rollstuhl- und Rollatornutzer einfach zu befahren ist, zum Beispiel glatter Granit.

Aufwertungen seien angedacht für den Stalenus-Platz, für den Luxemburger Platz und für das Forum Pax Christi. Für die Hauptstraße, auf der Außenwerbung und Gastronomiebestuhlung mitunter Hindernisse für Pilgergruppen darstellen, ist an eine klare dreiteilige Gliederung gedacht.

(zel)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kevelaer: Handlungskonzept: Gute Karten für die Kevelaerer Innenstadt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.