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Kevelaer
Hits und Heimatklänge in Kevelaers Bühnenhaus

Kevelaer: Hits und Heimatklänge in Kevelaers Bühnenhaus
Gut bei Stimme waren im Konzert- und Bühnenhaus die Mitglieder des Kevelaerer Männer-Gesangvereins. FOTO: Seybert
Kevelaer. An einem trüben Sonntagnachmittag die Gesichter des Publikums erhellen - das war erklärtes Ziel des Kevelaerer Männer-Gesangvereins und des Blasorchesters vom Musikverein Kevelaer. Ein buntes musikalisches Programm erwartete das Publikum beim Herbstkonzert im nahezu ausverkauften Bühnenhaus.

Die Sänger unter Leitung von Maarten-Jan Dongelmans begannen mit Mozarts "Chor der Priester" aus "Die Zauberflöte". Ebenfalls von Mozart war das "Bundeslied", bei dem die Völkerverständigung im Vordergrund stand. Bei "We sail the Ocean" von Sir Arthur Sullivan bewies der Chor solide Kenntnisse der englischen Aussprache. "Das Lied der Berge" oder "La Montanara" ist in Deutschland bekannt geworden durch die Version von Heino. Für dieses Stück hatte der KMGV gleich vier "Heinos" als Solisten auf die Bühne gestellt, die ihr individuelles Können vorführen konnten. Weitere Stücke des Chores waren unter anderem eine deutsche Version von Elvis Presleys "Are you lonesome tonight" und Udo Jürgens' "Griechischer Wein".

Nach der Pause überzeugte das Blasorchester unter Leitung von Elmar Lehnen mit John Miles' berühmtem Stück "Music", aber auch mit Elton Johns "The Lion King", bekannt aus dem Film "Der König der Löwen". Man wollte sich nicht die Chance entgehen lassen, auch gemeinsam zu musizieren. So sangen und spielten Musikverein und Chor gemeinsam mehrere Klassiker. Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude", ein Auszug aus dem letzten Satz seiner 9. Sinfonie, dürfte wohl allen im Saal - vielleicht auch als Europahymne - bekannt gewesen sein. Das von Vangelis komponierte "Conquest of Paradise" ist ebenso ein Hit, wenn auch wesentlich moderner. Das Musikstück entstammt dem Film "1492" mit Gerald Depardieu in der Hauptrolle.

Abgeschlossen wurde das Konzert gemeinsam mit dem Publikum, lautete der Titel der Veranstaltung doch "So klingt und singt Kevelaer". Beim "Heimatlied", komponiert von Gerhard Korthaus und getextet von Theodor Bergmann, in einer gelungenen Bearbeitung von Elmar Lehnen, sang das Publikum die vierte Strophe kräftig mit. Ein rundum gelungenes Zusammenspiel von Gesang und Instrumentalmusik.

(eo)
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