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Kevelaer
Integrativer "Wiesenzauber" für Kinder

Kevelaer: Integrativer "Wiesenzauber" für Kinder
Bei der Eröffnung der neuen Kindertagesstätte sangen die Kinder auch das "Wiesenzauber"-Lied, bei dem natürlich alle Tiergruppennamen vorkamen. Wer sich die Kita demnächst einmal anschauen möchte, hat am 18. Juni Gelegenheit dazu. Dann ist Tag der offenen Tür. FOTO: Seybert
Kevelaer. Eine neue Kindertagesstätte feierte ihre offizielle Eröffnung am Freitagnachmittag. Lokale Größen aus Politik und Erziehung waren mit dabei. Die Eltern konnten sich einen Nachmittag lang mit den Erzieherinnen unterhalten. Von Christoph Kellerbach

Mehr als 80 Eltern waren mit ihren kleinen Zöglingen vor Ort, als am Freitagnachmittag die "Integrative Kindertageseinrichtung Wiesenzauber" der "Lebenshilfe Gelderland" an der Twistedener Straße 257 offiziell eröffnet wurde. In dem Eingangsbereich, den Erwachsene und Knirpse durch jeweils passende Türen erreichen können, war eine Collage mit Bildern der verschiedenen Bauphasen zu sehen, und in den Gängen war die Geschichte der Namensfindung der Einrichtung aufgelistet.

Um die richtige Bezeichnung für den integrativen Erziehungsort zu finden, wurden nämlich auch die aktuell insgesamt 60 Kinder gefragt, um die sich die Kindertageseinrichtung seit Ende 2015 kümmert. Aus den Sätzen "Am Ende vom Regenbogen steht ein Topf voll Gold" und "Die Wiese hat schöne Blumen" wurden mit etwas Hilfe der Erwachsenen die Wahlmöglichkeiten "Regenbogen" und "Wiesenzauber" vorgestellt. Letztgenannter gewann schließlich mit 36 zu 14 Stimmen. Der Name stand fest.

Bei der Einführung am Freitagnachmittag sangen die Kinder auch das "Wiesenzauber"-Lied, bei dem ihre gesamten Tiergruppennamen vorkamen. Adelheid Ackermann vom Vorstand der Lebenshilfe Gelderland wusste, dass hier in der Kindertagesstätte "ein kindliches Ambiente geschaffen wurde, dass alle Fördermaßnahmen vereint", und dass hier "der Gedanke der Inklusion gelehrt und gelebt wird". Zur festlichen Eröffnung gratulierten ebenfalls Kevelaers Bürgermeister Dominik Pichler, Dezernent Marc Buchholz sowie der Architekt der Einrichtung, Diplom-Ingenieur Egon Verhoeven.

Inhaber Markus Korsten übergab ein riesiges "Wiesenzauber"-Brot mit einzelnen Häschen, die wiederum die symbolischen Schlüssel zu den verschiedenen Gruppen um den Hals trugen. Die evangelische Pfarrerin Karin Dembek segnete die Örtlichkeit ein und freute sich, "dass die Kindergartenlandschaft nun noch etwas bunter wird".

Die einzelnen Gruppenräume konnten danach von den Eltern einmal samt den Nebenräumen bewundert werden. Diese sind nämlich "für jede Gruppe individuell nutz- und gestaltbar", erklärte Christiane Krauhausen, eine der zehn Erzieherinnen beim "Wiesenzauber". Die haben in ihrem Personalraum ein großes Regal mit zahlreichen Büchern, die nach Themen wie "Farblehre" und "Geschichtensammlung" geordnet sind. Zusätzlich findet man Kategorien für Spiele, so dass die Frauen alles auf den ersten Blick parat haben.

Im Therapieraum hängen derweil verschiedene Instrumente wie Klangstöcke und Rasseln in einem Aufhänger von der Wand. Jeder Raum wird von Grünpflanzen verschönert und strahlt so eine gemütliche Atmosphäre aus, in der alle Arten von Kindern zusammen spielen können.

"Bei uns wird der Förderbedarf individuell bestimmt und bei der Kommune beantragt", sagt Leiterin Simone Wäger. Sie verriet, dass am 18. Juni von 13 bis 17 Uhr ein "Tag der offenen Tür" ist, an dem Neugierige einen Blick vor Ort auf diesen ganz besonderen Wiesenzauber werfen können.

Quelle: RP
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