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Kevelaer
Jahresabschluss: Kevelaer schreibt rote Zahlen

Kevelaer. Das Positive: Der Stadt ist es gelungen, das erwartete Minus um rund 1,32 Millionen Euro auf 658.000 Euro zu reduzieren.

Aktuell stecken die Parteien in Kevelaer mitten in den Haushaltsberatungen. Mit Mehrheit empfahlen die Politiker im Haupt- und Finanzausschuss, den vom Kämmerer eingebrachten Entwurf zu verabschieden. Darüber wird der Rat dann am Donnerstag, 28. Januar, entscheiden.

Bereits in dieser Woche wird es in Kevelaer wieder um die Finanzen gehen. Dann tagt nämlich der Rechnungsprüfungsausschuss (RPA). Dieser wird sich am Donnerstag, 21. Januar, mit dem Jahresabschluss von 2014 befassen. Diesen hatte Kämmerer Ralf Püplichuisen im Rat eingebracht. Der RPA diskutiert darüber, der Rat muss den Abschluss dann noch offiziell feststellen. Fest steht bereits, dass das Jahr 2014 mit einem Defizit abschließen wird. Rund 658.000 Euro stehen als Minus zu Buche. Damit ist es immerhin gelungen, das ursprünglich erwartete Minus um rund 1,32 Millionen Euro zu reduzieren. Gleichzeitig stellt der Abschluss auch eine Verbesserung gegenüber 2013 dar, als am Ende ein Minus von 1,16 Millionen Euro festgestellt wurde. Aber auch hier war man deutlich unter dem Ansatz geblieben. Zunächst hatte man mit einem Defizit kalkuliert, das um 3,28 Millionen Euro höher lag.

"Zwar sehen die Zahlen besser als erwartet aus, aber unterm Strich schreiben wir weiter rote Zahlen", sagt der Kämmerer. Wegen der Kosten für die Asylbewerber glaubt er auch nicht daran, dass sich in nächster Zeit daran etwas ändern werde. Püplichuisen wies darauf hin, dass die Ausgleichsrücklage der Stadt immer weiter schmilzt. Im Jahr 2015 liege man noch bei rund 11,5 Millionen Euro. Nach momentaner Schätzung werde man im Jahr 2019 nur noch 1,03 Millionen Euro haben. Es müsse ein Ansporn für alle sein, das Eigenkapital zu erhalten. Nur so sei auf Dauer eine Haushaltsicherung zu vermeiden und damit Kevelaer auch selbst handlungsfähig.

(zel)
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