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Kevelaer
KBV will Kostenaufstellung zum Mehrzweckbecken

Kevelaer. Die KBV hat jetzt beantragt, dass die Verwaltung zum geplanten Mehrzweckbecken die Folgekostenberechnung vorlegt. Außerdem möchte die Fraktion eine Übersicht über die bisher angefallenen Kosten inklusive der intern entstandenen Aufwendungen.

"Darüber hinaus erwarten wir, dass die zuständigen Gremien des Rates über Umfang und Ausgestaltung einer Investition derartiger finanzieller Größenordnung beraten und entscheiden", schreibt der KBV-Fraktionsvorsitzende Günther Krüger.

Die mehrheitliche Entscheidung des Rates zum Bau eines Mehrzweckbeckens könne kein Freibrief dafür sein, dass Bäderverein und Verwaltung Umfang und Ausgestaltung des Mehrzweckbeckens und insbesondere deren finanzielle Auswirkung ohne Einbindung der politischen Gremien entscheiden und "der Rat anschließend nur noch die daraus entstehende Ausgabe abnicken darf (muss)".

"Auch die Entscheidung, ob es nicht sinnvoll ist, eine Saunaanlage in die dann erheblich erweiterte Badelandschaft zu integrieren, muss unserer Ansicht nach vom Rat getroffen werden", so Krüger weiter. Dies gelte auch für die Entscheidung, ob ein zweiter Hubboden mit seinen erheblichen Mehr- und Folgekosten tatsächlich erforderlich ist.

Wie berichtet, gibt es einen Beschluss des Rates, das Mehrzweckbecken zu bauen, wenn es Zuschüsse gibt. Diese Zusage hat es gegeben. Für Diskussionen hat gesorgt, dass im Zuge des Umbaus die bestehende Sauna geschlossen werden müsste. Der Bäderverein hatte in einer Stellungnahme darauf verwiesen, dass die Flächen benötigt werden. "Die Räumlichkeiten der Sauna werden für die zusätzlich benötigten Umkleidekabinen dringend benötigt", hatte der Bädervereins-Vorsitzende Klaus Schürmanns argumentiert.

(zel)
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