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Kevelaer
Kinderbibeltag zu "Abraham" in Kevelaerer Ortsteilen

Kevelaer. Die Gemeinden St. Urbanus Winnekendonk, St. Petrus Wetten und St. Antonius Kervenheim beteiligten sich daran.

In den drei Gemeinden St. Urbanus Winnekendonk, St. Petrus Wetten und St. Antonius Kervenheim fand ein Kinderbibeltag zum alttestamentlichen Thema "Abraham" statt. Nach gemeinsamer Vorbereitung wurde dieser Tag an allen drei Standorten durchgeführt. Insgesamt waren 90 Kinder gekommen, um mehr von Abraham zu erfahren.

Die Räume in den Pfarrheimen beziehungsweise im Kindergarten wurden zunächst biblisch umgestaltet. So fanden die Kinder ein großes Nomadenzelt und viele alltägliche Utensilien aus dieser Zeit vor. In der Anfangsrunde lernten die Kinder die Geschichte Abrahams und seiner Familie anhand von Dias oder kleinen Theater- und Puppenspielen kennen.

Den ganzen Nachmittag klangen die beiden Mottolieder zur Person Abrahams durch die Räume und wurden auch von den Kindern instrumental begleitet. Im kreativen Teil konnten die Kinder "biblisches" Fladenbrot mit Öl und Kräutern backen, welches dann im Nomadenzelt zum Verzehr angeboten wurde. Ebenso erlernten die Kinder einen Segenstanz, der auch im abendlichen Abschlussgebet von allen Kindern gezeigt wurde.

Abraham baute für Gott bekanntlich einen Dankaltar. Auch die Kinder gestalteten bunte Danksteine als Zeichen, dass auch sie Gott für vieles heute dankbar sein können, woraus am Abend ebenso ein Dankaltar entstand. Eine Traumreise bei Schwarzlicht mit eigenen hellleuchtenden Namenssternen sollte an die Zusage Gottes an Abraham erinnern, dass er sein Volk so zahlreich wie die Sterne am Himmel machen werde.

Das Nomadenleben wurde den Kindern in einem großen Bastelangebot deutlich. Sukzessive entstand am Nachmittag eine Wüstenlandschaft, durch die das Volk Abrahams zog. Gebastelte Palmen, Wüstengras, Kamele, Ziegen, Schafe, Esel sowie Hirten und die Personen der Familie Abrahams wurden aus Ton, Pappe, Filz, Draht, Stoff, Farbe, Wolle, Schafwolle und vielen weiteren Naturmaterialien hergestellt. Am Ende konnte sich jedes Kind anhand dieser Landschaft die Lebensumstände Abrahams ziemlich gut vorstellen.

Nicht zuletzt wurde in einem weiteren Raum zur Abraham-Geschichte gemalt, gerätselt, gespielt und gepuzzelt. Der Tag endete mit einem schönen gemeinsamen Abendgebet, zu dem auch die Eltern eingeladen waren. Noch einmal erklangen die Lieder des Tages, und so mancher summte wohl noch auf dem Nachhauseweg "Geh, Abraham, geh, Gott zeigt dir neues Land."

Quelle: RP
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