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Weeze
"Krake" hat kleine Ortsteile im Blick

Weeze: "Krake" hat kleine Ortsteile im Blick
Die Vertreter informierten sich. FOTO: Gemeinde
Weeze. Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes "Krachtige kernen - starke Dörfer" (Community: DNA des Dorfes) fand im vergangenen Monat das dritte Dörfertreffen im Bürgerhaus Wemb statt. Gemeinsam mit rund 25 Teilnehmern aus Wemb, Nierswalde, Grieth, Zetten, Langenboom und Molenhoek konnten Barbara Arntz von der Hochschule Rhein-Waal, Prof. Dr. Korrie Melis und Olga van Keulen, beide von der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN), sowie Runa Roßkammp, Studentin der Hochschule Rhein-Waal, als Begleiter des Projektes eine interessante Vorstellung in Wemb erleben.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Euregio Rhein-Waal und Bürgermeister Ulrich Francken aus Weeze wurde den Anwesenden ein abwechslungsreicher Tag geboten. Neben Vorstellungen, Diskussionen und einem Rundgang zu einigen Einrichtungen in Wemb gab es auch einen Workshop für die Teilnehmer, bei der sie in kleinen Gruppen Schwerpunkte für das Projekt nennen und bilden konnten.

Diese heißen in erster Linie "Community Capitals" und stellen die Stärken eines Dorfes dar - von Einrichtungen bis hin zum Arbeitskapital.

Nicht nur der Erfahrungsaustausch, sondern auch die persönlichen Begegnungen der Teilnehmer trugen zum Erfolg dieses "Krake"-Treffens in Wemb bei. Denn es war deutlich erkennbar, dass der demografische Wandel, die Digitalisierung, das Auseinanderbrechen von Gemeinschaften und die Verödung von kleineren Ortsteilen keine Grenzen kennt und auf deutscher und niederländischer Seite eine Herausforderung für alle Beteiligten ist. Mit "Krake" haben die Dörfer die Möglichkeit, sich den Herausforderungen zu stellen und Konzepte und Ziele für die Zukunft ihrer Ortsteile zu entwickeln.

Das Projekt "Krake" wird im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Provinz Gelderland kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Euregio Rhein-Waal.

Quelle: RP
 
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