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Kevelaer
Künstlern über die Schulter schauen

Kevelaer: Künstlern über die Schulter schauen
So entsteht ein Kunstwerk: Die Besucher schätzen es, dass sie die Künstler hautnah bei der Arbeit erleben können. Die wiederum freuen sich, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. FOTO: privat
Kevelaer. Zum 16. Mal wird das "Deutsch-Niederländische Künstlerdorf" rund um das Museum Kevelaer aufgebaut. 35 Kunstschaffende machen mit. Gleichzeitig öffnen die Geschäfte in der City zum verkaufsoffenen Sonntag. Von Sebastian Latzel

Das Künstlerdorf rund um das Niederrheinische Museum genießt unter Kunstschaffenden offenbar einen guten Ruf. Denn jedes Jahr bewerben sich mehr Künstler als Plätze auf dem Gelände vorhanden sind. Für die Organisatoren vom Stadtmarketing ist das eine komfortable Situation. So können sie sich nämlich genau die Künstler auswählen, die aus ihrer Sicht am besten zum besonderen Ambiente passen. "Wichtig ist, dass die Besucher auch live erleben können, wie ein Kunstwerk entsteht", heißt es. Schließlich sollen die Gäste - wie in einem Dorf gewissermaßen - die Künstler bei der Arbeit erleben und ihnen über die Schulter schauen können.

Gleichzeitig achtet das Organisations-Team auch darauf, dass ein entsprechendes Niveau gehalten wird und die Kunst eben zum Umfeld passt. Auch bei den Künstlern kommt das Konzept an, wie das Stadtmarketing-Team berichtet: "Sie schätzen die nette Location und finden es auch erfrischend, mit den Besuchern direkt über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen."

So ist die Veranstaltung zur festen Einrichtung geworden: Am Sonntag, 27. September, wird das "Deutsch-Niederländische Künstlerdorf" am Museum zum 16. Mal aufgebaut. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren 35 Kunstschaffende in der zum Teil überdachten Museumspassage und auf der Rasenfläche ihre Werke. Auch alte Bekannte, wie Theodor Peters aus Pfalzdorf und Jürgen Schemetat werden wieder dabei sein.

Insgesamt 14 Kreative aus der Marienstadt zeigen ihre Exponate aus unterschiedlichen Werkbereichen wie Malerei, Holzarbeit, Keramik und Schmuck. Aus den Niederlanden werden beispielsweise Peter Peters aus Boxmeer und Lizet Dingemans aus Helmond mit ihren Werken dabei sein.

Die musikalische Begleitung von Paul Vens & Friends, die die Besucher bei einem Glas Wein genießen können, runden das Treiben am Niederrheinischen Museum ab. Das Spektrum der Kunstwerke reicht von Malerei über Fotografie und Keramik bis hin zu Skulpturen aus Holz, Stahl und Stein. Erneut arbeitet das Kevelaer Marketing mit Jos van Beek aus Sint Anthonis zusammen, der ein wertvoller Partner auf der niederländischen Seite geworden ist.

"Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr erneut so viele Künstler anreisen, um ihre Werke in und am Niederrheinischen Museum in Kevelaer zu präsentieren", so Bernd Pool, Leiter des Stadtmarketings.

Neben dem Deutsch-Niederländischen Künstlerdorf veranstaltet der Verkehrsverein Kevelaer und Umgebung einen branchenübergreifenden Verkaufsoffenen Sonntag am 27. September.

Quelle: RP
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