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Kevelaer
Landesregierung: "Zügig" Umgehung OW I bauen

Kevelaer. Der lang erwartete Bau der Ortsumgehung OW I in Kevelaer scheint tatsächlich näher zu rücken. Im Entwurf für das Bauprogramm 2018 für die Landesstraßen, der unserer Redaktion vorliegt, heißt es im Abschnitt der "Neuen Projekte von besonderer Bedeutung" zur L 486 Kevelaer, es "soll zügig mit dem Bau begonnen werden, sobald Baurecht vorliegt".

Zuletzt hatte Kevelaers Rat in einer Resolution auf die Missstände in der Marienstadt aufmerksam gemacht. Der Rat erwarte von der neuen Landesregierung, dass umgehend alle notwendigen Schritte zur Realisierung des zweiten Bauabschnittes der L 486 getan werden, hieß es in der Erklärung, die Mitte November verabschiedet wurde. Im Entwurf der Landesregierung wird die Argumentation aufgenommen: Mit dem zweiten Abschnitt der Umgehung werde die angestrebte Verbindungsfunktion erreicht und die Ortsdurchfahrt des Wallfahrtortes Kevelaer - insbesondere in den Pilgermonaten von Mai bis Oktober - vom Durchgangsverkehr entlastet, heißt es. Die CDU-Landtagsabgeordneten Günther Bergmann und Margret Voßeler hatten bei der Vorgängerregierung immer wieder vorgesprochen, um die Aufnahme der Südumgehung in das Landesstraßenbauprogramm zu erreichen.

Als erster reagierte gestern Landtagsabgeordneter Stephan Haupt (FDP), stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss: "Die Aufnahme der OW I ist immens wichtig für die Region und die Bürgerinnen und Bürger von Kevelaer. Ich freue mich, dass sich die Notwendigkeit im Landesstraßenbauprogramm wiederfinden wird. Die Abgeordneten der NRW-Koalition werden das Projekt auch zukünftig positiv begleiten."

Wie berichtet, wird die Umgehung schon jahrelang geplant. Sie soll von Kevelaer an Winnekendonk vorbei zur Anschlussstelle Sonsbeck an die A 57 führen. Der erste Abschnitt ist seit 2002 befahrbar.

(möw)
 
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